Freitag, April 28, 2006

Chiracs Plan!


Als Reaktion auf den Wahlsieg der antisemitischen Terrororganisation Hamas, die den Staat Israel zwar nicht anerkennt, aber dennoch zerstören möchte, hat Chirac nun einen besonders guten Plan vorgestellt. Wieso nicht die Palästinenser einfach Mal total überraschen und ihnen die finanzielle Unterstützung nicht entziehen, sondern sogar auszuweiten!

Das würd die Palästinenser vielleicht dazu bringen, zukünftig keine Terroristen mehr zu wählen.

Meine Idee wäre zwar, ihnen einfach überhaupt kein Geld mehr zu geben und die eingesparten Millionen anderen zu geben, die sie dringend benötigen würden, sich aber dummerweise nicht auf Judenmord spezialisiert haben. (z.B. Tibeter, Kurden, Bahai).
Ich fände meinen Vorschlag deswegen besser, weil die Palästinenser vielleicht auf diese Weiße merken würden, dass Massenmord sich finanziell nicht rentiert – aber das sieht Chirac offensichtlich anders.

Dienstag, April 25, 2006

Ich habe übrigens bisher von keiner der angeschriebenen Organisationen eine Antwort auf meine am Donnerstag versendete „Not welcome Mister Ahmadinedschad“ E-Mail erhalten.

Montag, April 24, 2006

Der erste Unitag zur Hälfte vollbracht.


Barenboim kritisiert Olmert

Musik

Der israelische Dirigent Daniel Barenboim hat die Politik des amtierenden israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert gegenüber den Palästinensern kritisiert. Die einseitigen Rückzugspläne seien "falsch" sagte Barenboim, Generaldirektor der Deutschen Oper Berlin, in Wien. Eine von beiden Seiten gefundene und akzeptierte Regelung sei notwendig. Die ganze Welt, hauptsächlich aber Israel, müsse für die Palästinenser annehmbare Lebensbedingungen schaffen. "Man muß", so Barenboim, "eingestehen, daß die Gründung Israels mit der Vertreibung von Palästinensern verbunden war. Also kann man von den Palästinensern nicht verlangen, das Existenzrecht Israels zu akzeptieren." Allerdings müßten auch die Palästinenser akzeptieren, daß sich die Realität geändert habe und Menschen nach Israel gekommen seien: "Man kann von ihnen verlangen, die Existenz Israels anzuerkennen." dpa

Artikel erschienen am Mo, 24. April 2006

Hä??? à Man muß "eingestehen, daß die Gründung Israels mit der Vertreibung von Palästinensern verbunden war. Also kann man von den Palästinensern nicht verlangen, das Existenzrecht Israels zu akzeptieren.“ […] Allerdings […] „kann von ihnen (den Palästinensern) verlangen, die Existenz Israels anzuerkennen."

Gibt es einen Unterschied zwischen akzeptieren und anerkennen??? Bedeutet das vielleicht, dass sie leider die Realität anerkennen müssen, momentan diesen Staat nicht übernehmen zu können, den sie sowieso nicht akzeptieren? Ich verstehe das nicht, ich bin aber auch kein Dirigent.

Samstag, April 22, 2006

Fußball-WM

Noch habe ich auf meinen “Not – Welcome Mister Ahmadinedschad“ Aufruf keine Antworten bekommen.
Die E-Mail ging übrigens an folgende Gruppen heraus:


Trägerkreis
attac Deutschland [externer Link]
Bundesausschuss Friedensratschlag [externer Link]
DFG-VK Rheinland-Pfalz [externer Link]
Friedens- und Zukunftswerkstatt (Ostermarschbüro) [externer Link]
IPPNW Deutschland [externer Link]
Kooperation für den Frieden [externer Link]
NaturwissenschaftlerInnen Initiative für Frieden- und Zukunftsfähigkeit [externer Link]
PDS Rheinland-Pfalz [externer Link]
ver.di Jugend (Bundesweit) [externer Link]

Sowie:
Wiesbadener Attac
Mainz Attac

Freitag, April 21, 2006

Neues vom Buch

Die wechselvollste Woche dieses Werkes nähert sich ihrem Ende zu. Nachdem am Montag der Entschluss feststand, die Erzählperspektiven radikal zu überarbeit und daraufhin sofort die ersten 30 Seiten in diesem Sinne verändert wurden, brachte der Dienstag die Erkenntnis mit sich, dass diese Lösung nicht Ideal ist. Also erneut die ersten 30 Seiten überarbeitet, dieses Mal in dem Sinne, dass alles aus der Perspektive eines Bekannten der Hauptfigur berichtet wird. Mittwochs Verworfen und ersetzt durch die Idee, dass die Hauptfigur selber die Geschichte in der dritte Person erzählt und sich ganz am Schluss outet. Nach erneuten 30 Seiten Korrekturen als Unbefriedigend verworfen. Donnerstags die Schreibarbeit ruhen gelassen und heute einen erneuten Anlauf genommen. Ergebnis: Alles bleibt wie es von Beginn an geplant war, nur wird die Geschichte von unnötigen Nebensträngen befreit, damit die Haupthandlung stärker in den Vordergrund tritt. Genehmigt und durchgeführt. Innerhalb der nächsten Wochen soll es jetzt an die Verlage rausgehen.

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Bonus-Eintrag!!!:

Für alle, die sich für das Buch “ Die Geschichte der Vampire und warum sie uns (nicht nur wegen den Mamucks) interessieren sollte!“ interessieren und auf dessen Veröffentlichung warten, gibt es hier etwas Besonderes. Der verworfene Anfang eines verworfenen Romananfang:

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Blitze zitterten über den Himmel, erhellten für Sekunden die Dunkelheit.
Hagelschauer brachten Zerstörung. Wassermassen ergossen sich aus den
Berggipfeln hinab, in ihnen trieben aufgequollene Tierkadaver. Es war ein
schrecklicher Sturm, der da wütete. Was am Horizont erkennbar war, ließ auf
noch schrecklichere Gewalten schließen. „Es ist die Prophezeiung“, raunte
eine Gestalt, in einen schwarzen Mantel gehüllt, Iwan ins Ohr, „Sie erfüllt
sich heute Nacht! Heute Nacht!“ Iwan regte sich nicht. Wenige Meter vor den
beiden stürzte ein Sandsteindrache von den Sturmböen ergriffen zu Boden.
Geschrei drang an Iwans Ohr, er erkannte schemenhaft seine Mutter. Sie rief
ihm etwas zu, dann wurde sie unter einem Treibgut der Stürme begraben.
Wütend schriee der Orkan durch den Tannewald, ließen alte Bäume erzittern
und erlegten sie nach einem brutalen Ringen.


„Die Prophezeiung ist eingetroffen!“, wiederholte Iwans Begleiter düster.
Iwan griff sich an die Wange, Blut klebte an seiner Hand. Steine tanzten
durch Luft, aufgescheucht durch die Stürme. Ein besonders greller Blitz ließ
für Sekunden das ganze Ausmaß der Zerstörung erkenne und ehe er sein
elektrisches Leben aushauchte, entzündete er noch seine eigene Totenkerze,
eine Eiche ging in Flammen auf. „Schrecklich, es ist die Prophezeiung, sie
geht in Erfüllung, was willst du dagegen tun Iwan? Du wirst Untergehen, du
und dein ganzes Haus!“, der Begleiter rückte wegen des Lärm noch näher an
Iwan heran, denn seine Ohren waren nicht mehr die besten. „Ich will, dass du
einfach mal deinen Mund hältst Kuhnbert, dein Gestammel nervt.“ Tonlos und
mit Mühe richtete sich Kuhnbert daraufhin auf und verschwand in der
Dunkelheit, Iwan atmete erleichtert durch. Als ihn ein weiterer Stein an der
Stirn traf, gab auch er seinen Posten auf und rannte zurück ins Schloss.
Als er das schwere Eisentor durchschritten hatte, stellten sich ihm drei
finstere Gestalten in den Weg.


„Warum hast du das gesagt Iwan?“, fragte der mittlere mit blechender Stimme.
"Weil er nervt!“
„Du weißt doch, dass er diese Auftritte braucht, er ist eben etwas
pathetisch!“
„Er hat die ganze Zeit von sich erfüllenden Prophezeiungen gesprochen,
irgendwann ist es dann einfach zu viel!“
„Iwan, ich will, dass du dich bei Opa Kuhnbert entschuldigst und zwar
sofort. Er sitzt oben im Turm in seinem Zimmer und will eine Nachteule an
Tante Rilka schicken um zu berichten, wie schlecht er behandelt wird.“
„Aber…“
„Los Junge sofort!“
„Na gut Vater.“


Zornig schritt Iwan die Treppen zum Turm hinauf, er hatte sich diese Nacht
ganz anders vorgestellt. Es sollte ein schönes Familienfest werden, doch nun
endete es in einem Desaster. Das heraufgezogene Unwetter zerstörte die für
dieses Ereignis aufgebauten Zelte vor dem Schloss und wirbelte all das durch
die Lüfte, was Iwan in Stundelanger Arbeit vorbereitet hatte – Rehsteaks,
Ameisenauflauf, Schlangensuppe, warmes Fledermausblut. Die Gäste saßen nun
durchnässt im Wohnzimmer und versuchten beim Kaminfeuer wieder zu trockenen.
Alles war schief gelaufen. Den Zorn unterdrückend klopfte er an der Tür von
Opa an und bemerkte dabei die mit tiefen Messerschnitten in das Türholz
geritzten Symbole. Dreiecke, die von einem Strich zerteilt werden,
Buchstabenformeln exotischer Sprachen und merkwürdige Tiermotive. Sie
sollten es bösen Geistern unmöglich machen diese Schwelle zu übertreten.
Iwan konnte sich mit diesen Sicherheitsmaßnahmen nicht anfreunden, denn bei
dieser Tür handelte es sich um die seine, so wie es sich auch bei Opas
Zimmer eigentlich um das seine handelte, dass er ihm für die Zeit der
Familienfeier überließ. Normalerweise hing auf der Tür ein Ölgemälde der
Theaterschauspielerin Jusanna und dass es dort nicht mehr hing, machte Iwan
nervös. Er klopfte an und ohne eine Erlaubnis abzuwarten, öffnete er.


[...]

Den Geist vom Februar 2005 beschwören!!!


Weil ich ja seid beinahe drei Jahren Bewohner der unbeugsamen Stadt Mainz bin, habe ich letztes Jahr miterlebt, wie George W. Bush hier zu besuch war. Tausende gingen auf die Straße und tausende konnten nicht genau erklären warum eigentlich. Ein bisschen wegen Kapitalismus und so und außerdem wegen dem Frieden und so und auch weil man ja nicht umsonst mal ein Buch von Michael Moore gelesen haben will und so. Darum steht man in Pace Fahnen gehüllt da und fühlt sich unglaublich…ja wie eigentlich…zumindest nicht Neo-Konservativ, denn das sind die bösen Menschen im Weißen Haus und wie die will man nicht sein. Es war eine erbärmliche Veranstaltung. Ich befand mich zu der Zeit glücklicherweise weit weg in Budapest.

Nun habe ich gerade in Anlehnung an diese gelebte Zivilcourage gegen Bush E-Mails an alle damaligen Veranstalter versendet, mit der Bitte, doch wieder eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Dieses mal gegen den möglichen Besuch von Ahmadinedschad zur Fußball WM. Hier meine E-Mail sowie ein von mir verfasster Vorschlag eines Aufrufentwurfs. Die bei mir eintreffenden Antworten der Organisationen werde ich dann ebenfalls auf diesem Blog veröffentlichen.

Bis dahin immer dran Denken, Antifa heißt, ich geh jetzt ins Bett.


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Guten Tag, da nun bald in Deutschland die Fußballweltmeisterschaft stattfindet und der iranische Präsident Ahmadinedschad eventuell für diesen Anlass hierher reisen will, wäre es angebracht, diesem Verbrecher deutlich zu zeigen, dass er hier not-welcome ist! Weil wir in Mainz letztes Jahr eine kraftvolle Demonstration gegen den Besuch von George W. Bush organisierten, habe ich mir nun die Adressen der damaligen Organisatoren herausgesucht, um auf diesem Wege anzufragen, ob wir nicht mit einer ähnlichen Aktion diesen ungebetenen Gast zeigen wollen, dass seine Leugnung des Holocaust, die Unterdrückung ethnischer Minderheiten und seine Androhung eines Völkermordes am israelischen Volk hier nicht toleriert werden?!?

Bitte geben sie mir möglichst bald bescheid, ob sie eine solche Aktion ganz in der Tradition der Not-Welcome-Mister-Bush Demonstration aktiv mitorganisieren würden. Auch wenn sie kein Interesse daran haben, würde es die Vorbereitungen enorm erleichtern, von ihnen dennoch eine Mitteilung zu erhalten, wobei es von Interesse wäre, weswegen sie sich dagegen entschieden haben.

Ich wünsche ihnen noch einen schönen Tag,

Mit freundlichen Grüßen

Gideon Böss

PS: Ich habe ihnen einen Aufruf Entwurf mit gesendet, der sich rhetorisch stark an dem orientiert, der letztes Jahr gegen Bush veröffentlicht wurde.

Aufruf in Deutsch und in anderen Sprachen (other languages).


Aufruf in Deutsch und anderen Sprachen (other languages)

NOT WELCOME, MR. AHMADINEDSCHAD!

Für eine friedliche und soziale Welt!
Während der Fußballweltmeisterschaft will der iranische Präsident Ahmadinedschad Deutschland besuchen, seine Politik ist gegen Menschenrechte, Gleichberechtigung, Religions-, und Meinungsfreiheit gerichtet. Er pflegt das Image eines Fußballbegeisterten Politikers, während es der Frauennationalmannschaft des Iran noch nicht einmal erlaubt ist, im Iran ihre Heimspiele auszutragen. Außerdem ist Frauen der Besuch von Fußballspielen der Männer verboten. Der Iran gehört zu den größten Terrorunterstützern weltweit, ist durch die Finanzierung von Selbstmordanschlägen direkt für den Tod von Zivilisten verantwortlich und kündigte öffentlich einen Völkermord (an den Israelis) an. Im Iran werden Homosexuelle wegen ihrer sexuellen Orientierung hingerichtet und Frauen gesteinigt, wenn sie sich bei einer Vergewaltigung wehren. Ostermarschierer, Friedensaktivisten und Not-welcome Mister Bush Demonstranten übersahen all dies bisher zugunsten eines konsensfähigen Antiamerikanismus. Das wollen wir nun ändern.
Die Unterdrückung von ethnischen Minderheiten im Iran, der Hass der gegen Juden und Christern gepredigt wird und die Leugnung des Holocaust, all dies sind verachtenswerte Beispiele für ein mittelalterliches Terrorregime, dass in seinem religiösen Wahn versucht in den Besitz von Atomwaffen zu gelangen.

Die Verbrechen der iranischen Sicherheitsdienste wie das Foltern von Gefangenen und Regimegegnern verletzen elementare Menschenrechte.
Wir fordern von der Bundesregierung, als Repräsentant einer demokratischen freien Gesellschaft, Druck auf den Iran auszuüben, damit dort zumindest elementare Menschenrechte gewährleistet werden!
Die deutsche Bundesregierung leistet beträchtliche Hilfe für die Aufrechterhaltung des Terrorregimes:

- Nur die Bundesregierung kann das 2002 unterzeichnete Investitionsschutzabkommen zwischen Deutschland und dem Iran kündigen.

- Nur Berlin kann die Hermes-Bürgschaften für Iran-Investoren beenden, die den Iran vor nahezu allen anderen Ländern der Welt bevorzugt. "Hermes-Bürgschaft" bedeutet, dass der deutsche Staat alle spezifischen Risiken, die mit Investitionen im Iran verbunden sind, übernimmt.

Wir fordern:

  • Schluss mit der Militärgewalt gegen die kurdische Zivilbevölkerung im Iran!
  • Beendigung der Unterdrückung; Selbstbestimmung der Bevölkerung im Iran!
  • Bestrafung aller Verantwortlichen für Folter, Misshandlung von Gefangenen und Angriffe gegen Zivilisten!
  • Keine Appeasement Politik gegenüber dem Iran!

Um die drängenden Probleme der Menschen global friedlich lösen zu können, braucht die Welt keine hasserfüllten Islamisten und keine Einteilung der Welt in ein Haus des Friedens (unter islamischer Kontrolle) und ein Haus des Krieges (noch nicht unter islamischer Kontrolle), sondern solidarische Zusammenarbeit. Deshalb treten wir ein:

  • Für ein ziviles und soziales Europa;
  • Für die Anerkennung und Bekämpfung der Ursachen von Terrorismus, wie Armut, Perspektivlosigkeit, Ausbeutung, Ungerechtigkeit und Islamismus;
  • Für eine gerechte wirtschaftliche und soziale Entwicklung unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte.

Europäische Politik muss Friedenspolitik sein – Meinungsfreiheit statt Sozialabbau!
Deshalb werden wir während der Fußballweltmeisterschaft an vielen Orten und mit vielfältigen Aktionen demonstrieren und uns gegen das verachtenswerte Weltbild der iranischen Regierung aussprechen.

Eine friedliche Welt ist möglich!


Montag, April 17, 2006

Jesus steig herab vom Kreuz und bombardier die Atomanlagen des Iran!!!



„Kampf gegen den Terror ist Terror!“, so lautet dieses Jahr eines der schlagkräftigsten Statements der Ostermarschierer gegen Krieg und Realität. Außerdem wird eine größere Distanz zu George W. Bush eingefordert und eine friedliche Lösung der Irankrise verlangt. Was diesen Friedensmenschen gemein ist, ist, dass sie in ihrem Wahn von sich behaupten, Pazifisten zu sein, die gegen Gewalt und Krieg sind und dabei ignorieren, dass für ihre Friedensliebe jedes Jahr tausende getötet werden.
Die Ansichten dieser Demonstranten sind ein Schlag ins Gesicht jedes Menschen, der sich für die Menschenrechte einsetzt und zwar nicht nur für die Menschenrechte für Deutsche und Franzosen und Belgier und Spanier, sondern auch für die von Regimekritischen Syrern, von unterdrückten Tibetern oder den Bewohnern des Tschad. Einmal mehr entflammte sich der Osterzorn am Irakkrieg. Seid dem dort einer der grausamsten Regenten der letzten Jahrzehnte beseitigt wurde, der Giftgas gegen seine eigene Bevölkerung einsetzte, andere Länder überfiel und Staatsterror ausübte, sind die Pazifisten außer sich vor Wut. Wie oft interessierten sich die Ostermarschierer denn vor dem Feldzug der Amerikaner für den Irak? Warum protestieren sie ausgerechnet in dem Moment, indem die Bevölkerung erstmals die Gelegenheit hat, ein freieres System zu gestalten, was islamische Terroristen zu verhindern versuchen?
Die Ostermenschen sind zufrieden, wenn auf der Welt ruhe ist, auch wenn diese Ruhe durch den Terror gegen das eigene Volk erkauft wird. Mögen die Teilnehmerzahlen auch in den letzten Jahren rapide geschrumpft sein, zumindest eine der Säulen dieser Tradition bleibt erhalten: Antiamerikanismus. Wenn kein Wort über den Tschetschenienkrieg fällt, die Kolonialbestrebungen Ägyptens unerwähnt bleiben (gegen welches Land verrate ich hier nicht, denn der Leser soll sich mal selber informieren. Interessant, dass darüber nichts in den Zeitungen steht.) und auch ansonsten keine Nation in dieser schärfe kritisiert wird, ist das ganz einfach Antiamerikanismus.
Es ist eine besondere Ironie der Geschichte, dass sich auf diesen Veranstaltungen besonders viele DDR-Bürgerrechtler hervortun. Vielleicht sollte denen mal jemand sagen, wem sie das Ende ihres tollen DDR-System zu verdanken haben, nicht Helmut Kohl und nicht dem Volk, sonder dem Kapitalistischen Weltenvernichter USA.

Mehr Distanz zu Bush – ja und weiter, was sollen solche Forderungen eigentlich in der Realität bewirken? Stattdessen kuscheln mit Putin oder etwa mit dem Iran??? Gar nicht so abwegig, es gibt ja viele Parallelen zwischen den Ostermenschen und Teheran, für beide stellt nicht der islamische Faschismus, der das Ziel verfolgt, alles demokratische, freiheitliche und nicht-islamische zu vernichten, sonder die USA das Böse dar. Jeder Alt68er (im Wesentlichen rekrutieren sich diese Demos ja aus deren Reihen) sollte zumindest so ehrlich sein und zugeben, dass für ihn die Menschenrechte keinen universellen Wert darstellen, sondern von Kultur zu Kultur anders interpretierbar sind. Denn jeder, der einen islamischen Gottesstaat wie den Iran unterstützt und das tut man schon, wenn man ihn nicht ausdrücklich kritisiert, unterstützt den Versuch, die Welt wieder in die Zeit vor der Aufklärung zu manövrieren. Sicherlich werden viele der wenigen, die noch auf die Osterzüge gehen auch heimliche Achtung vor den Gotteskriegern haben, die sich für eine größere Sache in den Irak oder in andere Krisenherde begeben, um für Allah zu kämpfen. Ist das nicht so wie damals im Spanischen Bürgerkrieg, wo aus ganz Europa freiwillige loszogen, um gegen die Faschisten zu kämpfen? Es ist das genaue Gegenteil, bei den Gotteskriegern heute, handelt es sich um die Faschisten von damals, sie kämpfen für dasselbe schreckliche Ziel. Sie kämpfen nicht für Gleichberechtigung, sondern für deren Ende, sie kämpfen auch nicht für Meinungsfreiheit, sondern für unkritisierbare Worte aus einem Hassbuch und sie kämpfen auch nicht für die Gleichwertigkeit aller Menschen, sondern für die Klassifizierung in gute und schlechte.
Wer sich für weltweite Solidarität und Freiheit einsetzt sollte nicht mehr Distanz zu Bush fordern, sondern sich gegen den muslimischen Befreiungskampfes einsetzen. Bush ist abwählbar, Allah aber nicht.

Auch die Forderung nach einer friedlichen Lösung des Irankonfliktes ist zu gleichen Teilen lächerlich und feige. Warum präsentieren die Demonstranten nicht einfach einen Masterplan zur friedlichen Beilegung des Konfliktes? Sie tun es nicht, weil sie sich nicht in die Gefahr begeben wollen, dabei früher oder später Antwort auf folgende Frage geben zu müssen: Und wenn alles Reden und Reden nichts nutzt, was dann? Aus Rücksicht auf ihr moralisch ach so korrektes Weltbild bleiben sie eine Antwort schuldig. Vielleicht würden Ostermärsche in Teheran helfen?


Mittwoch, April 12, 2006

Mein erster 1.Mai im Knast


Weil sich der 1. Mai 2005 bald jährt, stelle ich hier eine leicht überarbeitete Version des Artikels online, den ich damals im Anschluss an unsere Haft in einem Frankenthaler Polizeikraftomnibus schrieb. Wir machten uns des Tatbestandes des Gegendemonstrantentums schuldig.

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Mein erster 1. Mai im Knast

Aufgrund einer kurzen Nacht übermüdet, kämpfe ich mich an diesem Sonntagmorgen dennoch mühsam aus dem Bett. Es ist 1. Mai und in Frankenthal will heute die NPD marschieren, gemeinsam mit zwei Freunden folge ich dem Aufruf, dies zu verhindern.Im Zug nach Frankenthal sitzen mir drei der Typen, denen ich das frühe Ende meiner Nachtruhe zu verdanken habe, parallel gegenüber. Sie unterhalten sich so gut es eben mit einem Wortschatz funktioniert, der so eingeschränkt wirkt, als wäre dessen Inhalt als Kriegsbeute nach Russland verschwunden.

Sich dieses Verlustes wohl bewusst, vermeidet man komplizierte Diskussionen und findet schnell einen gemeinsamen Humor. „Taubensaft hat der gesagt, wollen sie einen Taubensaft!“.Als der Zug im Zielbahnhof einfährt, stehen wir vier nebeneinander an der Tür und kaum öffnet sich diese, blicke ich in die erste Polizei-Dicicam. Der Beamte schießt ein Foto und ich sehe dieses schon eingerahmt in der Stammkneipe der Kameradschaft Mainz hängen. Bildunterschrift: Vier stramme Germanen.

Auf dem Weg auf die andere Seite des Bahnhofs bin ich umgeben von Nazis und werde darum den Verdacht nicht los, gerade die Dienste eines Sonderzuges in Anspruch genommen zu haben. In der Unterführung wagen es streng national Lebende Dichter, aus ihren Werken zu rezitieren. Unter anderem wird das Gedicht AntifaHaHaHa verlesen, dessen Titel den Inhalt desselben schon vorweg nimmt und prinzipiell eine Personalunion mit diesem darstellt.Ein anderer fordert die Ausweißung aller Ausländer und ich überlege kurz was mir lieber wäre, Innenstädte mit Dönerbuden, Sushibars, Bierkneipen und italienischen Restaurants oder doch lieber nur Bierkneipen, Bierkneipen, Bierkneipen mit Dartautomaten und Bierkneipen.

Mittlerweile wieder überirdisch wandelnd, warte ich am Gleis 1 die Einfahrt meiner Mitstreiter ab. Die Türen öffnen sich und ein gemischtes Publikum entsteigt.Viele bunte Kleider, und dazwischen einige Nazis, offensichtlich keine Sonderfahrt.Wir drei, Daniel, Haiko und ich, beginnen nun die Stadt anzuschauen. Auf dem Marktplatz stehen viele Vertreter von Parteien und Gewerkschaften herum, sie müssen hart um die bescheidene Zahl Frankenthaler kämpfen, die sich an diesem Sonntagvormittag hier einfindet.

Unsere Besichtigungstour geht weiter. Es werden bizarren Denkmäler begutachtet, bei denen es sich um ausgehungerte Esel und Ziegen handelt, die mit ihrer lebensfrohen Aura das Stadtbild prägen. Wir treffen eine Freundin, deren Namen ich vergessen habe und hören zum ersten Mal an diesem Tag den Polizeihubschrauber, der uns im weiteren Verlauf ein treuer Begleiter werden soll. In der Einkaufsstraße steht das Frankenthaler Wappentier. Es ist ein aus Eisenstangen geformter Pfau, der arrogant gen Innenstadt blickt. Diesem Vorbild folgend wendet auch der Großteil der Bürger den Kopf vom Bahnhof ab, um nicht sehen zu müssen, dass sich dort Menschenfeinde sammeln, die diese Stadt als Plattform für Fremdenfeindschaft und Rassismus nutzen wollen. Für den Ureinwohner ist das jährlich stattfindende Strohhutfest das Höchstmass an Zivilcourage das er aushält und da werden ja schließlich auch Weine aus allen Herren Ländern getrunken und das ist doch wohl Statement genug gegen Faschismus. Prost.

Mittlerweile erinnert die Kirchturmuhr daran, dass es nun 11.00 Uhr ist und die Demonstration offiziell beginnt. Dem aufgeregt hin und her kreisenden Hubschrauber folgend, nähern wir uns einer Polizeispeere. Sie wird von zwei Dutzenden Linken belagert, während sieben Beamte versuchen, sie zu halten. Unbeeindruckt von diesem Schauspiel entschließen wir uns, einfach auf dem Bürgersteig daran vorbei zu laufen.Sofort kommt einer der glorreichen Sieben auf uns zu und versperrt den Weg. Die hierdurch entstehende Lücke in der Polizeikette ausnutzend stürmen die lauernden Gegendemonstranten los. Allen gelingt es das Hindernis zu meistern.Es versteht sich von selbst, dass auch wir, immerhin für den Durchbruch verantwortlich, uns zur Flucht nach vorne entscheiden. Beflügelt von diesem Triumph wird auch gleich ein weiterer Mannschaftsbus überrannt.Von diesem Ringen mit der Staatsgewalt ermüdet, finden wir uns unter einer Linde und im Kreise getreuer Genossen ein.

Vielen haben sich an dieser Stelle schon auf der Straße zusammengesetzt, Arme ineinander verhakt und harrend darauf was da noch kommen mag. Durch diese Straße soll die Demonstration führen. Von der anarchistischen Grundstimmung angesteckt, schleudern Haiko und ich unsere Personalausweise, Symbole des verhassten Systems, theatralisch auf den Asphalt. Bei diesem Anblick leuchten die Augen einiger Kommunistischer Kämpfer zufrieden auf. Sie versorgen uns in der Gewissheit einem sozialistischen Musterstaat wieder zwei Mitglieder näher zu sein, großzügig mit Aufklebern. Motiv: Eine Faust die den Reichsadler der Nazis zerschlägt, um sich im selben Schwung auch gleich den Adler der Bundesrepublik Deutschland vorzunehmen. Na ja, bei Führerscheinkontrollen wird dieser Aufkleber vielleicht etwas wenig Personalie sein.

Um unsere Marxistischen Freunde nicht zu kränken, stellt Daniel sich vor uns, als wir die Ausweise wieder aufheben, säubern und vorsichtig in den Geldbeutel zurückstecken.10 Minuten später heißt es eine Entscheidung zu fällen. Wer hier sitzen bleibt, wird dies bis zum Ende der Demo tun müssen, denn über Handy wird mitgeteilt, dass die Polizei alle Straßen abgesperrt hat. Wer aber weiterhin versuchen will, die Demo zu verhindern, sollte sich schleunigst auf die Suche nach Schlupflöchern machen. Die hier Anwesenden können sich aber schon jetzt zu gute halten, dass wegen des Sitzstreiks die Route des Nazimarsches geändert werden musste.Wir machen uns also auf die Suche nach der entscheidenden Lücke und dieses Vorhaben erweißt sich als ziemlich kompliziertes Unterfangen. Am Ende jeder noch so versteckten Nebenstraße sind Polizisten aufmarschiert und der Hubschrauber am Himmel verpetzt uns durchgehend. Mittlerweile hat sich unsere kleine Gruppe noch mehr reduziert und aufgespaltet.

Einige sind festgenommen worden und andere haben einfach keine Lust mehr und setzen sich irgendwo in den Schatten. Nur unserem Trupp steht bei der Wahl der Fluchtwege das Glück zur Seite. Über das Gelände eines Wohnparks geht es im Laufschritt durch ein kleines Wäldchen und auf eine Brücke. Wir wissen, dass wir richtig sind, denn wir hören auf der anderen Straßenseite, von den Eisenbahngleisen und Bäume getrennt, die NPDler marschieren. Außerdem ist uns klar, dass wir die einzigen sind, denen es gelang, die Polizeiabsperrungen zu überwinden, denn mittlerweile kann das Verhalten des Hubschrauberpiloten nur noch als aufdringliches Stalking beschrieben werden.

Nun, da wir auf der Brücke stehen, bemerkten wir aber auch die Schattenseiten dieses Erfolges. Zum einen erscheint es mit einer Mannschaftsstärke, die die von Jesus Jüngern nur unwesentlich übertrifft, wenig Erfolg versprechend, eine Sitzblockade durchzuführen und zum anderen sind wir nicht die einzigen, die diese Brücke für ein interessantes Objekt halten. Genauer gesagt sind wir noch nicht mal die ersten die auf diese Idee kamen, denn die Polizei wacht eifersüchtig darüber, hier das alleinige Aufenthaltsmonopol zu besitzen. Noch genauer gesagt stürmen die Uniformierten plötzlich los und wir einigen uns auf den Kompromiss, die Brücke rennender weiße zu verlassen. Solche Szenen müssen sich vor 2000 Jahren auch in und um Jerusalem abgespielt haben, Legionäre die unangemeldete Bergpredigten sprengen und das illegale Vorführen von Wundern strafrechtlich verfolgen. Kurz denke ich im Laufschritt darüber nach, wie ich der Bewegung in dieser Situation an besten Nutzen kann und komme zu dem Ergebnis, dass der Bewegung in diesem Moment nichts wichtig wäre, als ein körperlich unversehrter Gideon.

Na gut, wenn sie es so will.Beim Blick um mich herum stelle ich eine körperliche Langsamkeit bei einigen Genossen fest, danke meinen Eltern für eine Kindheit im Leichtathletik Verein und bin Erleichtert.Doch all meine Überlegungen finden ihr Ende schon an der nächsten Straßenecke, aufgehetzt vom Hubschrauber haben sich dort ebenfalls Polizisten aufgestellt.Sie fordern uns auf, uns an den Gartenzaun zu stellen. Wir verweigern die Kooperation, indem wir uns nervenaufreibend langsam an den befohlenen Ort begeben.Der Rest ist schnell erzählt. Wir stehen nun an diesem Gartenzaun. 14 Antifaschisten, mindestens drei dutzend Polizisten und eine Frau, die misstrauisch das Spektakel an ihrer Grundstücksgrenze beobachtet. Nachdem sie von einem Mitgefangenen gefragt wird, ob sie uns etwas Leitungswasser zu trinken bringen kann, lässt sie verängstigt den Rollladen herunter. Die Sonne strahlt und sendet uns das schönste Maiwetter.

Daniel, Haiko und ich nutzen die aufgezwungene Kreativpause zum Austausch der besten Polizeianekdoten. Kein Grünhemd lacht, sicherlich würden wir drei nie den Kabarettpreis der Polizeigewerkschaft, Das schmunzelnde Formblatt, gewinnen.Nach einer halben Stunde biegt die Nazi-Demonstration in unsere Straße ein. Und sofort wird klar, dass die NPD nicht nur gegen die Realität, die Demokratie und die Menschenrechte kämpft, sondern einem sehr viel heimtückischeren Gegner gegenübersteht: Übergewicht. Korpulenz ist zwar noch lange kein Grund Rechtsradikal zu werden, aber wenn diese beiden Eigenschaften dennoch zusammentreffen, ergibt das eine katastrophale Mischung. Denn, wie soll der Widerspruch ausgehalten werden, einerseits dem Dritten Reich nachzutrauern, aber andererseits zu wissen, dass einem im Fall der Fälle noch nicht mal die XXL-Uniform von Hermann Göring passen würde? Es handelt sich dann nur um einen nachvollziehbaren Selbstschutz, wenn sich die Psyche solcherart betroffener wehrt, indem sie dankbar die Lebenslüge einer wie auch immer gearteten Überlegenheit übernimmt.

Nachdem die Nazis an uns vorüber marschiert sind, bringen uns grün-weiß lackierte Mitfahrgelegenheiten zum Polizeirevier Frankenthal.Dort warten Provinz-Beamte schon sehnsüchtig auf unser kommen, denn ihnen ist klar, dass unsere Anwesenheit auch einen Höhepunkt ihrer Karriere darstellen wird. Zur Steigerung der Motivation stellten sie sich darum vor, es nicht mit ein dutzend zumeist minderjährigen Antifaschisten zu tun zu haben, sondern mit der Führungsriege der italienischen Mafia, der osteuropäischen Menschenhändler und Kolumbiens Drogenbarone. Die allesamt hierher verlegt werden, nach Frankenthal - bei dieser Vorstellung müssen selbst die kampferprobten Mitglieder dieser Eliteeinheit lachen.

Dann rollen die Panzertürbeschwerten Busse ein – der Ernstfall ist da. Zum fünften Mal wird überprüft, ob die Bücher in meinem Rucksack nun endlich eine Bombe gezeugt haben. Schwerkriminelle organisieren sich ja oft auf die unglaublichste Art und Weiße Waffe. Nach einem Fotoshooting werden noch die Schnürsenken aus den Schuhen entfernt. Wegen der Selbstmordgefahr, sehr aufmerksam. Nun führte uns der Weg in einen Gefängnisbus und dort in Einzelzellen, die kaum die Größe eines Dixi-Klos aufweißen, dafür aber auf dessen Vorzüge verzichten. (Ein Umstand der in den nun folgenden fünf Stunden immer dringlicher bedauert wird).

Da während der Einzelhaft nicht viel passiert, außer das die Sonne sich langsam über das Firmament bewegt, während man sich darauf konzentriert, nicht bei jeder Bewegung irgendwo anzustoßen, war ich nun wirklich froh, über die präventiven Sicherheitsvorkehrungen der Polizei. So Ebenso nachvollziehbar erschien es, uns zu verbieten, die Zwangspause durch das lesen eines Buches etwas erträglicher zu gestalten. Wo kommen wir denn da hin, wenn Verbrecher, die gegen Nazis demonstrieren in Einzelhaft auch noch Forderungen stellen. Und hat nicht auch der Kanzler gewarnt: Keine Toleranz den Gegnern der Intoleranz?

Um kurz nach 17.30 werden wir dann freigelassen, nehmen unsere Uhren, Handys, Rucksäcke und Geldbeutel in Empfang, setzten uns auf die Treppen vor dem Revier, fädeln dort unsere Suizidschnürsenkel ein, sagen den eigentlich geplanten Kinobesuch ab und gehen in dem guten Gefühl nachhause, vom Staat unterstützt zu werden, wenn wir für eine demokratische Gesellschaft auf die Straße gehen. Und wenn uns jetzt noch Otto Schily bei der Bearbeitung der zu verfassenden Beschwerden, Untätigkeitsklagen, und Anträge auf Löschung der Bilder hilft, ist sowieso wieder alles in Ordnung. Die Anfrage an ihn ist schon versendet.
Mai 2005, Frankenthal