Sonntag, Mai 21, 2006

Nach einigen Tagen der Ruhe nun wieder einige Beiträge.


Wochenvorschau: Wenn alles so läuft, wie ich es mir vorstelle, werden nächste Woche die Probekapitel für den Roman versendet. Sie liegen jetzt schon seid vielen Wochen unberührt bei mir rum und wenn es sich dabei schon um den Endzustand dieses Projektes handeln sollte, hätte ich es gar nicht schreiben müssen.

Also alle Freunde von Iwan dem Reformvampir, von Riobold VIII und des Vampirkönigs Bastan Jormamak (Böse) können sich freuen. Die Wahrscheinlichkeit, dieses Buch irgendwann in der Buchhandlung um die Ecke erwerben zu können, steigt damit um ein vielfaches!

Wochenrückblick: Der Filmgott schlug schrecklich zu. Er versuchte die Moral von Zensurfilm zu zerstörten, doch das ist ihm nicht gelungen. Was ist geschehen?: Die Zensurfamilie hatte Kontakt zu Ratpack aufgenommen, einer deutschen Produktionsfirma, die zwar unterirdisch schlechte Projekte verantwortet (Lotta in Love u.a.) doch trotzdem dazu auserkoren schien, eine Zensur-Komödie zu realisieren. In langen Nachtarbeiten wurde das Drehbuch aufgewertet, Rechtschreibfehler ausgemerzt und der äußere Stil des Buches verbessert. Dann brach die entscheidende Stunde an, ich wollte das Buch per E-Mail einreichen, doch Kehlchen las in exakt diesem Moment eine E-Mail von Ratpack, in der sie Abstand von ihrem zuvor geäußerten Interesse nahmen und eine Einreichung ablehnten!
Zensurfilm glaubt, dass es wegen seiner politischen Gesinnung von den mainstream Medien boykotiert wird und möchte diesem Verdacht morgen in einem Überraschungsanruf bei Ratpack nachgehen. Bis auf weiteres heißt es also: Antifa heißt Telefonieren.


Auch nicht ganz uninteressant ist folgender Artikel:

Wie echt ist die palästinensische Finanzkrise?:
Die Palästinenser erhielten seit Einrichtung der Autonomiebehörde 1993 pro Kopf gerechnet vier Mal so viel ausländische Finanzhilfe wie die Europäer nach dem Zweiten Weltkrieg Marshall-Plan-Hilfe. Keine einzige palästinensische Stadt befand sich 1993, nach dem Abzug der israelischen Besatzer, auch nur annähernd im Zustand von Rotterdam, Hamburg, Berlin, Köln oder Dresden 1945. Dank dem Marshall-Plan wurde im schnell wiederaufgebauten Europa knapp zehn Jahre später von einem Wirtschaftswunder geredet. Die Palästinensergebiete wirken heute, trotz der enormen Hilfe, schlimmer heruntergewirtschaftet als nach jahrzehntelanger britischer, jordanischer, ägyptischer und israelischer Besatzung. An der israelischen Besatzungspolitik allein kann es nicht liegen, da Israel dort, wo diese Gelder hingeflossen sind, nach seinem Truppenabzug kaum oder keinen Einfluss mehr hatte.
(
http://www.hagalil.com/archiv/2006/05/finanzkrise.htm)

Meine Meinung dazu: Das weltweite Leid übertrifft die für ihre Linderung vorhandenen Ressourcen bei weitem, also sollte die Hilfe nach moralischen Standards gestaffelt werden. Und ein Volk, dessen einziger Exportschlager Terrorismus ist steht für mich nicht ganz oben auf der Liste derer, die versorgt werden sollten. Vielleicht doch eher die, denen es nicht aufgrund eigenen Verschuldens schlecht geht, sondern weil sie tatsächlich Opfer äußerer Umstände sind. Die Palästinenser wirken in diesem Zusammenhang so deplaziert wie ein verfressener Typ, der sich bei der Armenspeisung einen eigenen Tisch reserviert und dort ein Luxusmenü erhält, weswegen das Geld nicht reicht, den
wirklich Hungernden wenigstens eine Suppe zu reichen.