Freitag, Juni 23, 2006

Pink Floyd und Hamas

Keine Ahnung was ich von Pink Floyd halten soll, dafür interessiere ich mich zu wenig für diese Band, aber zumindest über das Gründungsmitglied Roger Waters kann ich etwas sagen: er ist ein Idiot.

Er zog gerade durch Israel und Palästina. In Bethlehem hatte er nichts Besseres zu tun, als eines seiner bekanntesten Lieder in den Dienst der palästinensischen Terrororganisationen zu stellen.
We don't need no thought control sprühte er dort an ein Bauwerk, dass es Selbstmordattentäter schwerer macht, ihren Job zu erledigen.

Abgesehen davon, dass diese Anti-Terrormauer offensichtlich von vielen pseudo-pazifistischen Menschenhassern* als eine Art säkulare Klagemauer betrachtet wird, an der Wünsche und Hoffnungen zu hinterlassen sind, wundert es doch, warum Waters ausgerechnet diesen Ort für sein politisches Statement wählte.

We don't need no thought control an das palästinensische Parlament gepinselt - dass wäre ein mutiger politischer Akt gewesen!
Aber so war es dann in anbetracht tausender israelischer Terroropfer doch nur gelebter Zynismus.


* Wie soll man Leute sonst bezeichnen, die sich für einen reibungslosen Grenzverkehr palästinensischer Terroristen nach Israel stark machen???