Freitag, Juni 23, 2006

Was man vielleicht noch mal festhalten sollte

Auch wenn das Kräfteverhältnis zwischen Realität und Wunschvorstellung im Bezug auf Israel und die USA immer zuungunsten ersterem ausfällt, hier trotzdem nochmals zwei Richtigstellungen:

1.) Zum israelische Massaker in Gaza
2.) Zur Hölle auf Erden - Guantanamo

Weil er so wunderbar die Heuschelei der Kämpfer für die Menschenrechte entlarvt, hier schon ein Auszug aus dem verlinkten Guantanamo Artikel:


In Guantanamo sitzen feindliche Kombattanten ein

von Alan Posener

Gefangene, die noch keinen Richter gesehen haben, werden wie Kriminelle behandelt. Sie müssen oft in verdreckten und überfüllten Zellen auf dem Boden schlafen. Regelmäßig werden sie von Polizisten und Wärtern mißhandelt. Drogen und Gewalt sind allgegenwärtig. Viele Gefangene brauchen psychiatrische Hilfe, bekommen sie aber nicht. Jedes Jahr bringen sich über hundert Häftlinge um.

Die Rede ist natürlich vom französischen Gefängnissystem, wo über 40 Prozent der Insassen Untersuchungshäftlinge sind, also als unschuldig zu gelten haben. Die Fakten stammen aus einem Bericht des Europarats vom Frühjahr 2006. Rief diese tausendfache Verletzung der Menschrechte einen Sturm europäischer Entrüstung hervor? Nein. Man regt sich statt dessen über Guantánamo auf - eine "vorbildliche Einrichtung, wo die Menschen besser behandelt werden als in unseren Gefängnissen", wie Alain Grignard, belgischer Islamwissenschaftler und Polizei-Superintendent, feststellte.



Dabei sitzen in Guantánamo nicht Leute ein, die des Steuerbetrugs oder der Fahrerflucht verdächtigt werden. Sondern feindliche Kombattanten, irreguläre Soldaten im Krieg, den Osama Bin Laden im Namen al-Qaidas den USA bereits 1996 erklärte. Die Forderung, diesen Leuten den Prozeß zu machen, ist absurd. Kriegsgefangene werden nicht vor Gericht gestellt und bestraft. Sie werden für die Dauer der Kriegshandlungen festgesetzt, damit sie nicht weiter Krieg führen können. Dabei wird kein prinzipieller Unterschied zwischen Köchen und Kommandeuren gemacht.

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Diese Infos werden Reinhard Mey zwar nicht daran hindern weiterhin seine Terrorunterstützer-Hynme Alles okay in Guantanamo Bay zu singen, doch es geht ja auch nicht darum solche völlig abgedrehten Typen zu überzeugen, die an eine aus Washington gesteuerten Weltverschwörung glauben, sondern die, die nicht von berufswegen her antiamerikanisch sind.