Mittwoch, Juli 12, 2006

Morgen wird auf den Bush geklopft!!!

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich im letzten Herbst mit höchstens dreihundert anderen Menschen zusammen vor der Paulskirche stand und an einer Protestkundgebung teilnahm. Kurz zuvor kündigte das iranische Regime die Vernichtung Israels an und aus diesem Grund riefen einige Organisationen dazu auf, gegen diese Kriegsankündigung und aus Solidarität mit dem Opfer auf die Straße zu gehen.

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Dieser Abend war bezeichnend für die Heuchelei der “Friedensbewegung“. Da spricht der Iran Israel das Existenzrecht ab und die geschichtsbewussten Deutschen schweigen solidarisch.

Morgen werden wir es mit anderen Teilnehmerzahlen zu tun haben. Wir werden eine kraftvolle Demonstration geballter Menschenverachtung erleben. Die, die sich über Ahmadinedschads Visionen einer Welt ohne Zionismus nicht aufregen wollten, leben dann ihren Antiamerikanismus voll aus und geben den Diktatoren und Terroristen der Welt das deutliche Zeichen: Ihr macht’s schon richtig!

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Wie sollen solche wütenden Aufmärsche denn sonst in der Welt wahrgenommen werden?

Nur bei Besuchen von Bush sammelt sich der Mob und fordert das Ende amerikanischer Expansionsbestrebungen.

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Putin, Mubarak und Hu Jintao sind nicht des Protestes wert, es muss schon der Präsident der USA sein, dem man das als Verbrechen vorwirft, was für diese drei (und unzählige weitere Herrscher) schlichtweg die Grundlage ihres Regierungsstils ist. Etwa Terror, Kriegstreiberei, Verachtung der Menschenrechte sowie der Glaubens-, und Meinungsfreiheit.

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Die Anti-Bush Demonstranten repräsentieren die Teile der freien Welt, die schon vorsorglich vor dem islamischen (Staats-)Terrorismus kapituliert haben und sich aus lauter Angst vor der Realität mit den Feinden der Freiheit zusammenschließen.

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Dabei zeichnet sie neben ihrer Realitätsflucht vor allen eine unfassbare Verlogenheit aus. So nennen sich vielen von ihnen tatsächlich Bush - Kritiker, wie Feige! Diese Demonstranten haben zwar kein Problem damit, sich auch noch für die schrecklichsten Verbrecher einzusetzen (z.B. Saddam Hussein), aber die Wahrheit über ihr politisches Denken wagen sie trotzdem nicht auszusprechen. Es kann keine Bush – Kritiker geben, sondern nur USA Kritiker, denn die Führer eines demokratischen Staates repräsentieren nie sich selber, sondern ein politisches Programm, dass von der Bevölkerung gewünscht wird. Gut möglich, dass USA - Kritiker den Bush - Kritikern schon zu sehr nach Antiamerikanismus klingt.

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Sie werden sicherlich viel Verständnis für die Differenzierung zwischen Antizionismus und Antisemitismus aufbringen können. Geistesverwandt eben.

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Morgen geht es dann also los mit den Protesten gegen das Notwenige, nämlich dem Kampf gegen den Terror und wenn es einen Gott geben sollte, so hoffe ich sehr, dass er die Teilnehmer dieser Demonstrationen nach ihrem Tod dazu verdammt, in Einzelgesprächen den Opfern der arabischen Reitermilizen im Sudan, den spurlos verschwundenen Regimegegnern in China und den gesteinigten Frauen Saudi - Arabiens zu erklären, warum ihnen ihre Menschenrechte völlig egal waren.

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Aber bis dahin heißt es weiterhin:

"Not Welcome, Mister President!"

2 Comments:

At 20 Juli, 2006 22:00, Anonymous Anonym said...

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At 22 Juli, 2006 10:14, Anonymous Anonym said...

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