Samstag, Juli 15, 2006

Sinneswandel beim SPIEGEL!?!

Scheinbar fürchten die Hamburger um einen ihrer besten antimamerikanischen Vorwürfe: „Der Weltcowboy macht was er will!“, anders ist nicht zu verstehen, wieso er sich so sehr einen Alleingang der USA im Nahostkonflikt wünschen.

Alleine in diesem Artikel bettelte er nicht weniger als vier Mal darum. (Schlecht wär’s ja nicht, immerhin sind die USA die einzigen, die das Selbstverständliche auch als solches ansehen, nämlich, dass sich ein angegriffener Staat gegen seine Feinde zu Wehr setzt.)
Hier die erwähnten Stellen:


Die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten ruft nach US-amerikanischer Führungskraft.

Mit der gefährlichen Eskalation in Nahost allerdings bräuchte es amerikanische Führungskraft, nur bisher hat US-Präsident George W. Bush davon nicht viel gezeigt.

Das ist eine einmalige Chance als ehrlicher Makler aufzutreten

Die Weltmacht, sie sucht noch nach dem richtigen Umgang mit der Krise.


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Zum Abschluss noch ein Original SPIEGEL:

Aber wo steht Bush? "Israel hat das Recht sich selbst zu verteidigen", hieß seine erste Stellungnahme, "jede Nation hat das Recht sich gegen terroristische Attacken zu verteidigen." So einseitig schien das offenbar selbst seiner Außenministerin Condoleezza Rice, dass sie schnell ein Statement hinterherschickte, das zur "Zurückhaltung" mahnte.

In mir als SPIEGEL-Leser denkt es dann gleich:

„Wenn es nicht einmal die Condolleezza glaubt, dass der Fall so klar liegt, obwohl sie ja eine treuer Freundin vom Bush ist, müssen die Verbrechen der Israelis wirklich gewaltig sein.“

2 Comments:

At 20 Juli, 2006 22:00, Anonymous Anonym said...

Nice idea with this site its better than most of the rubbish I come across.
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At 22 Juli, 2006 10:14, Anonymous Anonym said...

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