Freitag, September 01, 2006

Das Mädchen aus dem Wasser


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Gestern lief der neue Film von M. Night Shyamalan an. Er heißt Das Mädchen aus dem Wasser und verstört den Zuschauer. Aber nicht etwa, weil er besonders raffiniert oder spannend aufgebaut ist, sonder weil ihm genau dies völlig fehlt. Eine Story, die keiner bekannten Logik nach Sinn macht, konstruierte Wendungen, die viel eher als willkürliche Eingriffe bezeichnet werden sollten und Protagonisten, von denen man zwar erfährt, dass sie von Bedeutung sind, aber nicht warum.

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Als kleiner Egotrip, oder weil ihm die Produzenten vielleicht doch nicht soviel Geld für dieses Sammelsurium unausgereifter Ideen geben wollten, spielt Shyamalan selber eine der Rollen. Er ist der Schriftsteller, dessen Werk einstmals die Menschheit zur Vernunft bringen und sie in eine bessere Ära führen wird.

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Vielleicht hätte er sich mehr auf seine eigentliche Arbeit als Regisseur und Drehbuchautor konzentrieren sollen, denn als am Ende ein Adler vom Himmel herabsteigt und aus den Baumwipfeln irgendwelche Wesen stürzen, um das Mädchen zu retten, wird endgültig klar, dass bei diesem Film keine Rücksicht auf Nachvollziehbarkeit gelegt wurde.