Montag, September 25, 2006

Die Neunzehn Gebote der Islamisten

Ob der Islam nun wirklich nichts Humanes in die Welt gebracht hat weiß ich nicht und ist mir auch egal. Falls ja, kann es aber kein besonders wichtiger Beitrag für Moral und Ethik gewesen sein. Diese Gebiete wurden schon ziemlich erschöpfend von den Juden bedient und danach von den Christen ausgeschmückt. Mir fällt auf jeden Fall keine islamische Idee ein, die mit den Zehn Geboten oder der Nächstenliebe vergleichbar wäre. Na ja, aber was ich weiß, ist, dass die Islamisten sehr wohl Neuerungen einführten. Wie diese Aussehen, kann hier nachgelesen werden: Die Neunzehn Gebote der Islamisten.

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Übrigens: Allen, die Angst vor einer Islamisierung Europas haben, sei dieser Artikel empfohlen. Lesen, verstehen, sich klar machen, dass "normale" Moslems von den Islamisten genauso abgestoßen sind wie alle anderen auch und dann gemeinsam mit ihnen weiterhin in liberalen Demokratien leben: Kirche an Moschee an Fitnessstudion an Bordell an Kino. Jedem, wie es ihm gefällt und ohne anderen seine Lebensweise aufdrängen zu wollen.

2 Comments:

At 28 September, 2006 15:30, Anonymous fridgebuzz said...

"Falls ja, kann es aber kein besonders wichtiger Beitrag für Moral und Ethik gewesen sein. Diese Gebiete wurden schon ziemlich erschöpfend von den Juden bedient und danach von den Christen ausgeschmückt. Mir fällt auf jeden Fall keine islamische Idee ein, die mit den Zehn Geboten oder der Nächstenliebe vergleichbar wäre"
Hast du eigentlich jemals den koran gelesen oder wie kommst du zu solch unumstoßbaren Gewissheiten?
Schon mal was von der Ringparabel gehört, Mr Besserwisser?
Im Endeffket wurde doch für jede Religion schon mehr als genug Blut vergossen, da hatten es die Christen und die Juden auch nicht so genau mit der Nächstenliebe.

 
At 30 September, 2006 12:28, Anonymous Hamster said...

Es gibt die Theorie, dass die drei wichtigen Religionen Christentum, Judentum und Islam drei unterschiedliche Kooperationsmuster repräsentieren: Das Judentum die angemessene Reaktion "tit for tat", das Christentum die Deeskalation und der Islam die - nun, äääh, ääh - Eskalation.

Mit der zwischenmenschlichen Kooperation, die so zu sagen unser Lebensthema ist und die Evolution ganz entscheidend mitbestimmt, wenn nicht bestimmt, haben sich bereits die Mathematiker beschäftigt und folgendes kleines Experiment gemacht: Es findet ein Computerprogrammwettbewerb statt und n Programme spielen ein Vollrundenturnier, wobei jedes Programm mit einem Punktestand m (bspw. m=1000) startet.
Die Einzelspiele sehen so aus, dass jeweils zwei Programme gegeneinander spielen und anfänglich (auf ein Spiel bezogen, es werden aber zwischen zwei Programmen Spiele der Länge 100 gespielt) eine Wahl zwischen der Entscheidung "0" und "1" treffen müssen, es gelten folgende Regeln:
1.) Programm A und Programm B treffen Entscheidung "1" -> Der Punktestand beider Spieler erhöht sich um 0,1.
2.) Ein Programm trifft die Entscheidung "1", das andere die Entscheidung "0" -> das erste Programm verliert einen Punkt, das zweite gewinnt einen Punkt.
3.) Beide Programme treffen die Entscheidung "0" -> der Punktestand beider Programme bleibt unverändert.

Die beiden Progrämmchen haben irgendwann dann ihr Match zu Ende gespielt und das eine hat vielleicht ein wenig gewonnen, das andere vielleicht auch, wobei es aber natürlich auch möglich ist, das ein Programm Punkte verloren hat.

Sind dann irgendwann alle Programme gegen alle anderen Programme angetreten, wird abgerechnet und es geht an die Preisverteilung.

Welche Strategie hat sich wohl als die erfolgreichste herausgestellt?

 

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