Freitag, September 08, 2006

Ein Mitglied der "Film Actors Guild“ klagt an

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Oliver Stone hat der WELT ein Interview gegeben und immer, wenn linke amerikanische Schauspieler/Regisseure über etwas anderes als ihren Beruf reden, muss ich an den Film Team America denken. In diesem greifen die South-Park Macher auf intelligente und gewohnt witzige Art die Blauäugigkeit eben solcher linken wie Oliver Stone an. Die Mitglieder der Film Actors Guild, unter ihnen üblichen Verdächtigen wie Sean Penn, mache sich zu den willigen Unterstützern eines Weltzerstörungsplans des nordkoreanischen Präsidenten, für den sich Michael Moore schließlich als Selbstmordattentäter opfert.

Dieser Film kam an den Kinokassen nicht gut an, wohl vor allen, weil seine Stoßrichtung den durchschnittlichen Bush- und Amerikakritischen Menschen irritierte. Dass Matt Stone und Trey Parker zwar umgekehrt auch nicht die US-Politik lobten, konnte sie dabei nicht mehr retten. Bei Team America handelt es sich darum um eine intelligente politische Satire, die für Antiamerikaner aber den Schönheitsfehler hat, dass sie eben intelligent, also nicht plump daherkommt und darum nicht neben die Michael Moore Werke gestellt werden kann.

Wenn nun also dieses Oliver Stone Interview zu irgendetwas gut sein sollte, dann dazu, sich Team America zu kaufen.