Mittwoch, September 13, 2006

Holocaust Mahnmal

Gestern besuchte ich zum ersten Mal das Berliner Holocaust Mahnmal. Die schwarzen Steine haben bei mir eigentlich nichts ausgelöst, außer eine ständige Angst davor, gleich hinter dem nächsten mit irgendwem zusammenzustoßen. Eine Frau, mit der ich beinahe kollidierte, beschwerte sich: "Was soll das hier sein, schrecklich. Schrecklich trotz des guten Zwecks." Eigentlich sagte sie noch mehr, aber ich nutzte die Möglichkeiten, die einem 2711 Stelen bieten und entzog mich durch eins zwei geschickte Bewegungen dem weiteren Gespräch. Ich tats für den guten Zweck.

Den Ort der Information finde ich wesentlich gelungener. Überirdisch ist dieses Mahnmal nichts als ein komisch aussehender Platz mit vielen verschieden großen Steinen, doch in den wenigen Räumen des Orts der Information gelingt es, den Besuchern wenigstens eine Ahnung dessen zu geben, was sich hinter dem Wort "Endlösung" verbirgt. Von daher sollte man diesen Ort besuchen und auf dem Weg dorthin aufpassen, dass man ohne blauen Flecken durch die wellenartigen Pfade des Holocaust Mahnmals kommt.

1 Comments:

At 13 September, 2006 20:23, Anonymous Anonym said...

Moment! Angeblich ist der Fuchsbau zu diesem ZEitpunkt noch in BerliN! Aber wie kann er dann hier posten? Das passt doch hinten und vorne nicht! Da werden doch mal kritische Überlegungen erlaubt sein!!! Gab es vielleicht nie einen FUCHSBAU???????

 

Kommentar veröffentlichen

<< Home