Sonntag, Oktober 08, 2006

Formel-1

Auch wenn mich die Formel-1 überhaupt nicht interessiert, hätte ich dieses Jahr dem Michael Schumacher den Titel gegönnt. Vor allen weil er im direkten Vergleich mit Alonso wesentlich sympathischer wirkt. Schuhmacher hat es nicht nötig, permanent schlecht über Kollegen/Rivalen zu reden, Alsonso schon und vor allen ist Alsonso ein ziemlich mieser Teamspieler. Nach dem letzten Rennen, das Schumacher gewann und damit beste Chancen auf den Titel hatte, griff Alonso seinen Rennstall an und behauptete, dass es denen nur um die Konstrukteursmeisterschaft ginge. Er ist definitiv ein schlechter Verliere und ich fänd es klasse, wenn Schumacher es doch noch schaffen sollte.
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Nachtrag: Und direkt nach so einer bitteren Niederlage ein solches Interview zu geben, könnt längst nicht jeder.

5 Comments:

At 08 Oktober, 2006 16:08, Blogger Nuria y Jose said...

Das ist eine Meinung, die man durchaus respektieren kann. Es ist auch spannend sowohl die deutschsprachige wie auch die spanische Presse zu lesen, wo ein klarer Unterschied liegt. Alonso griff weder seinen Rennstall noch seinen Teamkollegn an, das timmt nicht. Er hat das vorletzte Rennen aus seiner Perspektive analysiert und dies wurde als Attacke interpretiert - ein Maniöver das vor allem die destabilisierung von Alonso sucht.
Keinem Alonsofan ist es Recht, wie beim heutigen Rennen zu gewinnen nud Schumi zu besiegen. Uns allen gefällt es viel besser, das rennen letzten Jahres in Suzuka zu erinnern oder das letzte Rennen in China zu sehen, wo die Ferrari klar besser waren.
Selbstverständlich ist auch dies bloss eine persönliche Meinung. LG aus Valencia.

Alonso ist übrigens sehr nett... man kann kein Bubi sein wenn man ganz oben seni will. Schumi ist auch nicht Mister Symphatie.

 
At 08 Oktober, 2006 16:42, Blogger Franklin D. Rosenfeld said...

Schumacher sympathischer als Alonso? Habe ich da etwas verpasst, und der kuehlste, zynischste und arroganteste Formel 1-Fahrer aller Zeiten hat sich gewandelt?

 
At 08 Oktober, 2006 17:43, Blogger Fuchsbau said...

Egal was Schumacher sonst so macht, dieses Statement fand ich ziemlich souverän:

Interviewer: “Fernando Alonso hat dich als unfairsten Fahrer der Geschichte bezeichnet. Was sagst du dazu?”

Schumacher: “Ich kommentiere ungern anderer Leute Meinungen. Die Freiheit hat jeder, aber man muss dazu nicht immer etwas sagen.”

Das fand ich definitiv eine gute Antwort. Ich glaube, dass er wesentlich gelassener ist, als Alonso. Aber ehrlich gesagt sind mir sowohl Schumacher als auch Alonso herzlich egal.

 
At 08 Oktober, 2006 22:24, Blogger Fuchsbau said...

Aber das zeugt doch mal von Größe, direkt nach einer so bitteren Niederlage ein solches Interview zu geben:

http://www.spiegel.de/sport/formel1/0,1518,441448,00.html

 
At 09 Oktober, 2006 16:12, Anonymous Anonym said...

Soweit ich das verfolgt habe, waren Schumachers Interviews eigentlich schon immer relativ nüchtern und informativ, jedenfalls im Vergleich zum üblichen "ja ich sachma"-Bla sonstiger Sportsgrößen. Der Mann betreibt den Motorsport sicherlich sehr analytisch und kopfgesteuert, was ein Grund für seinen Erfolg sein dürfte, andererseits aber auch zu seinem Image als kühl/arrogant etc. beiträgt. Ein wenig mit Ballack vergleichbar -- mit dem sind die Fans ja wohl auch nie richtig warm geworden.

multi_io

 

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