Freitag, November 24, 2006

Kölner Stadt Anzeiger

Dass es vielen Menschen in Deutschland nicht möglich sein würde, in Borat etwas anderes zu sehen, als die Entlarvung des rassistischen, fremdenfeindlichen, antisemitischen Amerikas, war ja klar, aber der Kölner Stadt Anzeiger hat es trotz großer Konkurrenz geschafft, aus der Masse der antiamerikanisch gefärbten Artikel hervorzustechen. Und zwar mit diesem grandios dummen Absatz:

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"Die Amerikaner im Kino lachen jedenfalls weniger über die Szenen, in denen die Dummheit ihrer Landsleute entlarvt wird. Sie tun es vielmehr vor allem dann, wenn sich „Borat“ selber als tumber Tor geriert. Denn sein fiktives Kasachstan steht in den USA - unter Auslassung aller Geographie - offenbar für den ganzen Mittleren Osten. Man wähnt sich auf dem Gebiet rückständiger Araber, die in Hollywood immer schon die Rolle der Schurken und „Underdogs“ spielten. Deshalb ist die Begeisterung in den Kinosälen besonders groß, wenn sich Borat extrem danebenbenimmt." (ganzer Artikel hier)

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