Quotenregelung für Nobelpreise

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Was ich an Araber an meisten schätze, ist ihre Bereitschaft zur Selbstkritik. Selten, eigentlich nie, würden sie anderen die Schuld an eigenem Unvermögen geben. Wenn arabische Diktatoren ihr Volk terrorisieren, werden für diesen Zustand nicht etwa andere, Juden, Israelis oder Amerikaner, verantwortlich gemacht, sondern da wird knallhart mit der korrupten und mörderischen Machtelite abgerechnet. Auch bei der Frage danach, ob es nicht ein erbärmliches Zeichen eigener Rückständigkeit ist, dass man noch nicht einmal in der Lage ist, das Know-how für seine Terroranschläge selber zu produzieren, wird kaum ein Sündenbock (z.B. Juden, Israelis, Amerikaner) außerhalb der glorreichen, wenn auch völlig zurückgebliebenen eigenen Kultur gesucht.
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Und nun hat ein irakischer Wissenschaftler überzeugend dargelegt, warum die Würdigung der Forschungsleistung eines Wissenschaftlers nicht davon abhängt, welchem Volk er entstammt und umgekehrt, warum die Masse an Volksgenossen keinen ausreichenden Würdigungsgrund darstellt. Samir Ubeid, so heißt er, tat dies, indem er die raffinierte arabische Rhetorik verwendete, der sich auch der kasachische Journalist Borat bedient: Sich möglichst naiv stellen und im Zustand völliger Losgelöstheit vom gesunden Menschenverstand Forderungen stellen, die so absurd sind, dass jedem ihr Irrsinn offenbar wird. Das klingt dann, wenn er sich über die vielen jüdischen und wenigen arabischen Nobelpreisgewinner im Speziellen und den Nobelpreis im Allgemeinen beschwert, auszugsweise so:
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Labels: Antisemitismus, Deppengeschwätz, Irak

1 Comments:
Wunderte mich schon, warum nicht gleich gesagt wird, daß der Nobelpreis eine "jüdische" Erfindung ist. Aber ach, im verlinkten Artikel passiert genau das: "This prize stems from the core of the Protocols of the Elders of Zion."
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