Donnerstag, Dezember 07, 2006

Muslimischer Antisemitismus

Schön, dass so langsam in den Medien über etwas berichtet wird, was seit langem ein offenes Geheimnis ist: dass der Antisemitismus in Deutschland vor allen von Moslems ausgeht. Und zwar in einer wesentlich aggressiveren und gewalttätigeren Form, als der latente einer großen Gruppe Deutscher „ohne Migrationshintergrund“.

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Man kann den Eindruck gewinne, dass für viele der jüngeren Moslems in Deutschland der Antisemitismus so etwas wie ein Religionsersatz ist, beziehungsweise mit dem Islam assoziiert wird, dem man sich ja irgendwie zugehörig fühlt. Und dass ein ungebildeter und/oder einfach nur dummer muslimischer Jugendlicher auf die Idee kommt, dass Antisemitismus ein Grundpfeiler des Islam ist, ist nicht wirklich verwunderlich. Wann wird denn schon von einer arabischen Zeitung oder führenden muslimischen Geistlichen über Juden in einer Form berichtet/gesprochen, die nicht antisemitisch ist?

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Es wäre Mal an der Zeit, dieses Problem anzugehen. Es kann ja nicht sein, dass wir in Deutschland wieder ein Milieu haben, indem mit der größten Selbstverständlichkeit über Juden gehetzt wird und die Gewaltbereitschaft enorm hoch ist, Juden oder andere Menschen, die als solche dargestellt werden, körperlich zu attackieren.

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Eigentlich sollte es durchaus wichtiger sein, dieser Gefahr energisch entgegen zu treten, anstatt immer, wenn irgendwelche asozialen (im besten Wortsinn) türkische oder arabischstämmige Deutsche z.B. die Polizei oder Feuerwehr angreifen, darüber zu debattieren, ob es jetzt der tägliche Rassismus ist, der sie dazu getrieben hat oder doch die Ausgrenzung durch die Mehrheitsgesellschaft.

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Der Punkt ist der: Es ist schlicht zynisch, ausgerechnet die immer wieder vor vermeintlichem Rassismus und Ausgrenzung in Schutz zu nehmen, die selber die intoleranteste und antisemitischste Schicht der deutschen Gesellschaft bilden.

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Darüber müsste eine öffentliche Debatte gefürt werden. Denn ob ich ein Antisemit bin und Juden für alles schlechte auf der Welt verantwortliche mache, hat nichts mit der erfolglosen Suche nach einem Ausbildungsplatz zu tun, sondern mit einem antiliberalen und den Werten einer offenen Gesellschaft in jeder Hinsicht widersprechenden Weltbild.

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2 Comments:

At 09 Dezember, 2006 16:30, Blogger msh said...

Wenn rechtsradikales Gedankengut und Antisemitismus im muslimischen Gewand daherkommen, ist es plötzlich selbst für aufgeklärte Linke höffähig. Ein gutes aktuelles Beispiel:

http://martin-hagen.blogspot.com/2006/12/taz-blog-die-juden-schaufeln-mal.html

 
At 19 Dezember, 2006 18:44, Anonymous Der Datenscheich said...

@ msh

'Höffähig'? Wie kreativ, klingt jedenfalls sehr höf-lich ;-)

Israelkritik = rechtsradikales Gedankengut und Antisemitismus?!

Ach ja, das ist wohl das für die nächsten 2.000 Jahre fest gepachtete 'Totschlagargument'... was?!

Nun, wer keine 'richtigen' Argumente hat, hat's eben schwer, ich werde versuchen, dafür Verständnis aufzubringen.

'Muslimisches Gewand'... wie altbacken aber auch. Glaubst hier wirklich jemand, ein Datenscheich läuft wie ein Daten-'Scheich' herum? (gröhl)

Und was ist dann eigentlich ein 'jüdisches Gewand'? Kevlarweste mit Kassam-sichere Kippa?!

Ihr seid jederzeit herzlich in den Datenscheich-Blog eingeladen, damit wir uns dort schön weiter fetzen können... solange bis der Messias erscheint und alle Fragen beantwortet, einverstanden?!

Zuletzt - von Mensch zu Mensch, und ganz ohne Religion oder Ethnie ...

Salam & Shalom

...wünscht der
Datenscheich

 

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