Übrigens...
Gerade habe ich erfahren, dass mein BORAT-Artikel für die Jüdische Allgemeine Zeitung auch online lesbar ist. Hier entlang bitte.
Labels: Fuchsbau-Heldentaten, Lesetipp
Wie ein Fuchsbau füchse baut, so auch du...!!!
Gerade habe ich erfahren, dass mein BORAT-Artikel für die Jüdische Allgemeine Zeitung auch online lesbar ist. Hier entlang bitte.
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Noch etwas schüchtern zwar, aber dennoch weiterhin ausgestattet mit einer bestechenden um drei Ecken konstruiert, geschüttelt und gerührt Logik, kehrt eine der peinlichsten Falschmeldungen 2006 wieder in die deutschen Zeitungen zurück.
Labels: Antisemitismus, Israel, Palästina

Labels: Antisemitismus, Berlin, Israel

Bisher dachte ich, dass dieser Antikapitalist, von dessen Appetit die McDonalds Aktie nicht unwesentlich abhängig ist, der größte Spinner ist. Doch heute wurde er von einem anderen mit Leichtigkeit vom Thron gestürzt. Er saß vor dem Haupteingang und spielte Schlagzeug. Was ja soweit noch nicht außergewöhnlich wäre, wenn es sich dabei nicht um ein Luft-Schlagzeug gehandelt hätte. Diszipliniert und entrückt, beziehungsweise, wenn man weniger freundlich sein möchte: gestört, schlug er da mit imaginären Sticks auf das imaginäre Musikinstrument ein.
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Auf eine ungefährliche Art bekloppt, hätte man meinen können, wenn er dazu nicht noch ein ganz besonderes T-Shirt angehabt hätte: Hugo Chaves, der triumphierend den Daumen nach oben hält! Bald stand er auf und lief an uns vorüber in die Uni. Staunend über seine stolz zur Schau getragene Menschenverachtung (welcher halbwegs Normale wirbt denn auf seiner Brust für die Unterdrückung fundamentaler Menschenrechte und Allianzen mit fanatischen Antisemiten?) blickte ich ihm hinterher.
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Wenig später gingen auch wir in unseren Vorlesungssaal, bei dem es sich um den Computerraum handelte und wen traf ich da wieder? Genau, Chaves, der sich ins Internet einloggte. Weil keine anderen Plätze frei waren, mussten die neben ihm genommen werden. Mein Bekannter zeigte mir auf youtube ein Video, auf dem ein schönes Tor von Ronaldinho zu sehen war. Als der Ball die Torlinie überschritt, branndete Jubel auf. Doch irgendetwas stimmte an diesem Jubel nicht, er wirkte zu organisiert für ein Fußballspiel, zu sehr auswendig gelernt und außerdem, das viel mir jetzt auf, riefen die Leute nicht „Ronaldinho“, sondern „Hugo Chaves!“. Der verrückte Freiheitsfeind neben uns sah sich ebenfalls ein youtube Video an. Eine Wahlkampfrede in Caracas.
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Begeistert lachte unser Tischnachbar, mehrmals schlug er vor Freude die Hände zusammen, der plumpe Antiamerikanismus gefiel sichtlich. Als dann die Dozentin die Anwesenheitsliste verlas, folgte die Schlusspointe. Dieser Spinner hieß auch noch Fidel und sagte bei der Nennung seines Namens mit soviel Inbrunst „Hier!“, als ob er vom großen Fidel gerade Jahrzehnte zu spät für den Angriff auf die Moncada-Kaserne nachnominiert wurde und dies noch als eine Ehre empfindet.
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Man kann gespannt sein, ob sich noch mehr solcher dämlichen Gestalten an der Uni tummeln, aber diesen Typen zu toppen, dafür bedarf es definitiv mehr, als ein läppisches Palästinensertuch, einen Fuck-Bush Button oder durchgestrichenen USA-Flaggen!

Labels: Deutschland, Irak, Spiegel und/oder SPON, USA
...wer sich schon immer fragte, wie es wohl aussieht, wenn die aufgeräumte, dynamische, individuelle, natürliche, organische, ausführliche und expressionistische gefühlte Tiefe eines geschichtlichen Fundamentes zu einem Logo verarbeitet wird, bekommt hiermit Antwort. So:

Labels: Deutschland, Parteien
Dass es vielen Menschen in Deutschland nicht möglich sein würde, in Borat etwas anderes zu sehen, als die Entlarvung des rassistischen, fremdenfeindlichen, antisemitischen Amerikas, war ja klar, aber der Kölner Stadt Anzeiger hat es trotz großer Konkurrenz geschafft, aus der Masse der antiamerikanisch gefärbten Artikel hervorzustechen. Und zwar mit diesem grandios dummen Absatz:
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"Die Amerikaner im Kino lachen jedenfalls weniger über die Szenen, in denen die Dummheit ihrer Landsleute entlarvt wird. Sie tun es vielmehr vor allem dann, wenn sich „Borat“ selber als tumber Tor geriert. Denn sein fiktives Kasachstan steht in den USA - unter Auslassung aller Geographie - offenbar für den ganzen Mittleren Osten. Man wähnt sich auf dem Gebiet rückständiger Araber, die in Hollywood immer schon die Rolle der Schurken und „Underdogs“ spielten. Deshalb ist die Begeisterung in den Kinosälen besonders groß, wenn sich Borat extrem danebenbenimmt." (ganzer Artikel hier)
Labels: Deppengeschwätz, Kino, Unterhaltung

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Ach und nur so am Rande und nur für Eingeweihte: Wer auch immer meint, mir Nachrichten auf dem Anrufbeantworter hinterlassen zu können, der irrt gewaltig. Zwar springt dieser irgendwann an, aber nur, weil ich nicht in der Lage bin ihn abzuschalten, was ich gerne tun würde, da ich auch nicht in der Lage bin ihn abzuhören.
*Labels: Blogger, Israel T-Shirt, Solidarität mit dem Mamuck-Königreich
Ein älterer Herr unterhielt sich heute in der S-Bahn zwischen Friedrichstraße und Alexanderplatz mit einem ebenfalls betagteren Freund darüber, dass er vor zehn Jahren zum ersten Mal einen Platz in der Straßenbahn angeboten bekam. Das hatte ihn damals ziemlich verunsichert. Es war während eines Besuchs in München passiert und hatte eine kleine Krise in ihm ausgelöst. Nachdem diese nun gemeinsam mit den Erinnerungen zurückgekehrt war, redetet sich der ebenso gebrandmarkte wie gedemütigte solange jünger und fitter, bis sein Freund bestätigte, dass er tatsächlich noch gut beisammen sei. Zufrieden verstummte er daraufhin und sonnte sich solange in seiner neu gewonnen Jugend, bis ihm ein anderer Misstand auffiel: "Die Jungen Leute heutzutage, die stehen ja auch nicht mehr auf, wenn ältere Menschen einsteigen."
Labels: Berlin, Unterhaltung

Man fragt sich aber, wo eigentliche diese kompetenzfreien Experten mit ihren Ratschlägen bleiben, wenn, wie vor einigen Monaten passiert, eine zum Islam konvertierte Berlinerin sich zusammen mit ihrem Kind in die Luft sprengen will. Ist dieser Fall nicht ähnlich eindeutig? Also warum fordert man nicht auch einen Verbot des Islam?
Die eine Forderung ist natürlich genauso absurd wie die andere und zeigt nur, dass die Fürsprecher von Verboten in ihrem Denken noch nicht einmal konsequent sind.
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Darum ein Gegenvorschlag: Wie wäre es denn, wenn die Leute, die zu solchen Anlässen regelmäßig ihre Inkompetenz medial ausbreiten dürfen, Verboten werden? Denen, die immer nur reflexartig „Counterstrike, Counterstrike!“ stammeln können, sei die Wortführerschaft am Stammtisch gegönnt, aber nicht in der öffentliche Debatte.
Labels: Deppengeschwätz, Verbote Verbote Verbote

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Dass es sich um einen Konflikt zwischen dem politischen Islam und dem Westen handelt und dieser Konflikt von der islamistischen Seite längst mit aller Kraft geführt wird, wurde an einer Vielzahl an Beispielen deutlich. Vor allen nahm Goldhagen den vielen Appeasment Freunden die Hoffnung, dass der Sturm an ihnen vorüber zieht, wenn sie sich dieser Ideologie nur nicht in den Weg stellen. Man kann einer totalitären Ideologie nicht ausweichen, entweder man ist Teil dieser oder ein Feind dieser. Dazwischen gibt es nichts.
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Goldhagen brachte es auf den Punkt, als er sagte, dass wir heute alle Israelis, alle Amerikaner, alle Juden und alle Benedikt XVI sind. Weil jede dieser Gruppen oder Personen nach den Vorstellungen der Islamisten Feinde des Islam sind, darum kein Lebensrecht haben und vernichtet werden müssen. Wobei die Hoffnung, dass diese Vernichtung mit vorheriger Demütigung der Opfer einhergeht, noch eine weitere grausame Facette des Menschenhassenden Weltbildes dieser Bewegung darstellt.
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Es ist heute nur noch Realitätsresistenten Zeitgenossen möglich, den Krieg zwischen dem politischen Islam und dem Westen tatsächlich auf den Nahostkonflikt zwischen Israel und den Palästinensern zurückzuführen. Nicht einmal die Islamisten behaupten dies ernsthaft. Für sie ist es ein Kampf um die Weltherrschaft und diese Provinzposse irgendwo zwischen Afrika und Asien ist dabei völlig unerheblich. Natürlich kämpfen sie auch für die Vernichtung Israels, aber dies ist kein Endziel, sondern eine Etappe auf dem Weg zum Endziel, denn der jüdische Staat ist Teil des Westens, Teil der Welt, die man besiegen und unterwerfen will. Weitere Etappen sind Portugal, Belgien, Deutschland und die USA
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(Hurra, ein Foto! Dieses Buch ist natürlich zu empfehlen, wenn man sich über die Appeasment-Politik Europas informieren möchte.)
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Man sollte den Islamisten einfach zuhören, sie haben nichts zu verheimlichen, sie sprechen ihre Vernichtungsfantasien offen aus und es gibt keinen Grund, warum man ihnen nicht glauben sollte. Goldhagen erinnerte an historische Beispiele, etwa an Hitler, der nie ein Geheimnis aus seinem Wunsch machte, das Judentum in Europa vernichten zu wollen. Doch während man bei Hitler zumindest in der 1920er Jahren noch nicht wissen konnte, wie viel davon nur wüstes Stammtischgeschwätz für eine antisemitisches Wählerschaft war, sind wir heute mit den Islamisten schon einen entscheidenden Schritt weiter.
Nicht nur machen sie kein Geheimnis aus ihren Zielen, nein, sie setzen ihren Plan schon in die Tat um. Der 11.September ist nur das bisher dramatischste Ergebnis dieses Feldzuges. Auch der Karikaturenstreit muss in diesem Kontext gesehen werden. Es ging dabei um den Versuch, Europa das Weltbild der Islamisten aufzudrängen.
Nach Goldhagen sprach noch Cem Özdemir. Die Proteste im Zusammenhang mit den Mohammedkarikaturen seien eine Farce gewesen, sagte er. Dass es sich um durchorganisierte Demonstrationen handelte, von der Spitze islamischer Staaten initiiert, sei schon deswegen offensichtlich, weil der gewöhnliche Syrer oder Iraner keine dänischen Flaggen im Haus habe, die man spontan verbrennen könnte. Allerdings vertrat er einige fragwürdige Standpunkte. Etwa als er Goldhagens Warnung vor einem immer weiter um sich greifenden Antisemitismus damit zu relativieren versuchte, dass doch auch der Hass auf Homosexuelle in manchen Kreisen ein Problem darstelle.
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Man fragt sich etwas Bange, ob Özdemir das Wesen des Antisemitismus überhaupt begreift oder ihn nur als eine Spielart des Rassismus versteht. An anderer Stelle ging er auf die Machtkämpfe innerhalb der arabischen Welt ein. Sich dort einzumischen sei nicht unbedingt Sache des Westens und dieser solle sich mehr oder weniger raushalten. Diese Behauptung stellt allerdings das genaue Gegenteil dessen dar, was Goldhagen zuvor über die Ideologie des politischen Islams gesagt hatte. Weil dieser den Westen besiegen will, geht es Europa und die USA sehr viel an, was in der arabischen Welt geschieht, da diese Ereignisse einen direkten Einfluss auf den Westen haben.
Özdemir stellte aber auch eine wichtige Tatsache fest. Auf die Publikumsfrage hin, welche Rolle denn die muslimische Diaspora im Kampf gegen den politischen Islam einnehmen könne, verwehrte er sich gegen diesen Begriff. Er hätte es lieber, wenn nicht von einer Diaspora gesprochen würde (wobei er auch zu Recht in Frage stellte, ob dieses Wort passend ist), da die Moslems sich als Bürger der Staaten begreifen sollten, in denen sie leben. Als positives Beispiel verwies er dabei auf die USA, wo sich Moslems tatsächlich in erster Linie als Amerikaner sehen würden.
Insgesamt dauerte die Veranstaltung beinahe drei Stunden. Goldhagen hatte den Zuhörern vermittelt, dass der Westen in diesen Krieg mit dem politischen Islam hineingezogen wurde und dieser entweder mit dem Sieg über dieser auf Massenmord aufbauenden Ideologie oder dem Untergang des Westens endet.
Labels: Berlin, EU, Islamismus

Labels: Berlin, Unterhaltung

Labels: Unterhaltung

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Labels: Antisemitismus, Deppengeschwätz, Irak
Wann genau wird man denn auch in Europa dazu übergehen, endlich klar zu sagen, wer für die Opfer des palästinensischen Terrors verantwortlich ist? Wenn man sich zuviel Zeit lässt, werden die Araber den Europäern dabei zuvorkommen. Ein ermutigendes Beispiel ist ein Artikel des kuwaitischen Journalisten Abdullah Al-Hadlak. Er schrieb unter anderen:
Labels: Antisemitismus, Israel, Medien

Labels: Nachrufe

Ich bin heute Abend Unter den Linden gewesen und dort fand gerade gegenüber der russischen Botschaft eine Mahnwache von Amnesty International statt, die auf die (freundlich ausgedrückt) schleppende Aufklärung des Mordfalls Anna Politkowskaja aufmerksam machen sollte und mehr Schutz für Gegner des, gleich nach Schröder, tadellosesten Demokraten der Welt forderte. Soweit so lobenswert, ein fader Beigeschmack blieb aber doch zurück, wenn man bedenkt, wie wenige Personen diesem Aufruf gefolgt waren. Es dürften keine fünfzig gewesen sein.
Ich kenne Staaten, gegen die man wesentlich mehr Leute für wesentlich weniger schreckliches auf die Straße bekommen würde.
Außerdem geriet ich auf dem Heimweg mit dem armenischen Präsidenten aneinander (platonisch), denn weil er schon um 17.00 Uhr (!) in sein Hotel zurück wollte, sperrte die Polizei minutenlang alle Straße von und zum Brandenburger Tor. Man fragt sich ja schon, was dieses Staatsoberhaupt für eine Arbeitsmoral hat und ob es jetzt Playstation spielend in seiner Luxussuite liegt?
Ach ja und dann gibt es ja auch noch den Brief der 25 "Israelfreunde". LizasWelt hat dieses Schriftstück postmodernen Antisemitismus schon passend kommentiert und ich stelle mir nur die Frage, ob diesen Leuten, die zweifellos mit zu dem dümmsten gehören, was so auf unseren Unis ein und aus geht, sich für gar nichts schämen. Denn für ein solch abstoßendes Weltbild dann auch noch (tote) jüdische Kronzeugen zu nennen, ist nur noch geschmacklos. So schreiben die, die für die Antisemitenliga zu spät geboren wurden:
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Wenn sie sich da nicht mal irren. Vielleicht würden diese Juden, auf die wir so stolz sind, auch folgenden Satz unterschreiben: „Eine schreckliche Folge der Nazizeit ist auch, dass durch die Vertreibung oder Ermordung aller jüdischen und regimekritischen Professoren und Wissenschaftler es möglich wurde, dass heute Menschen Universitätsprofessoren werden können, die unter anderen Bedingungen schon Probleme gehabt hätten, in den Schuldienst übernommen zu werden.“
Labels: Anonyme Antisemiten e.V., Berlin
Hier mal ein Zitat aus dem Neuen Testament, weil es momentan ja so angesagt ist, Religionen zu überführen, in dem man sie mit den Aussagen ihrer eigenen Heiligen Bücher konfrontiert. Und man fragt sich nach dieser Lektüre schon, wer die Leute denn tatsächlich zu Alkoholikern macht? Die Bier- oder die Bibelindustrie? .
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Labels: Unterhaltung
Das Dilemma des deutschen Humors präzise auf den Punkt gebracht.
Labels: Deutschland, Humor-Steinzeit, Kino

Diese Frage geht völlig an der eigentlichen Problematik vorbei. Was genau soll ein Verbot bewirken? Ob es die NPD gibt oder nicht, ändert doch nichts an der vorhandenen rechten Infrastruktur vor allen in Teilen Ostdeutschlands, daran, dass es dort eine neonazistische Jugendbewegung gibt und daran, dass sich Afrikaner, Homosexuelle und andere "undeutsche" Menschen in manche Gebiete Deutschlands besser nicht begeben sollten, wenn ihnen ihr Leben lieb ist. Gebiete, die von Rechtsradikalen stolz „National befreite Zonen“ genannt werden. Aber vor allen wird ein Verbot nicht einen einzigen überzeugten NPD-Anhänger dazu bringen, sein krankes Weltbild zu verwerfen und plötzlich die SPD, CDU oder FDP für sich zu entdecken.
Die Beschäftigung mit der NPD lenkt von diesen Tatsachen ab und dient viel zu oft als Ausrede, um sich nicht mit den wirklichen Problemen beschäftigen zu müssen. Dabei wäre es höchste Zeit, energisch gegen demokratiefeindliche Bewegungen und Tendenzen durchzugreifen. Staat und Justiz gehen nicht entschlossen genug gegen diese Feinde vor und auch die Öffentlichkeit bleibt in reflexartigen Gesten hängen. Beispielhaft hierfür sind zwei aktuelle Ereignisse. Einerseits der schon erwähnte NPD-Parteitag, andererseits die von Neonazis verübte Schändung eines Gedenksteins zur Erinnerung an die Reichspogromnacht.
Während die Proteste gegen die NPD lautstark von allen Parteien unterstützt wurden und nicht frei von einer gewissen Verlogenheit sind, da es sich nun Mal nicht um eine verbotene Partei handelt und mindestens darüber zu streiten ist, ob es mit einer demokratischen Grundüberzeugung vereinbar ist, ihr die Nutzung von Veranstaltungsräumen zu verwehren, sahen die Reaktionen auf die Schändung des Gedenksteins ganz anders aus.
An diesem Fall, der sich in Frankfurt/Oder zutrug, kann beobachtet werden, wie Justiz, Parteien, Medien und Öffentlichkeit kollektiv gegenüber den Gefahren von Rechts versagen. Obwohl die Täter zweifelsfrei überführt wurden, ist es noch nicht einmal möglich, sie in Gewahrsam zu nehmen, da keine „Wiederholungsgefahr“ besteht! Wie kann sich der Rechtsstaat denn noch lächerlicher machen und wie soll man bei dieser Hilflosigkeit die ständige Mahnung „Wehret den Anfängen“ weiter ernst nehmen können? Etwas läuft schief, wenn Neonazis am Abend des 9.November einen Gedenkstein zerstören können und danach auf richterliche Intervention hin ihr Schlafzimmer nicht gegen eine Gefängniszelle tauschen müssen.
Doch in den Medien wird auf diese Unfähigkeit kaum kritisch eingegangen, so wie diese regelmäßigen Angriffe, die ja auch immer Kampfansagen gegen den Staat und die Gesellschaft sind, nur höchst selten den Weg in die Schlagzeilen finden. Stattdessen empört man sich lieber über Fotos deutscher Soldaten mit herumliegenden Knochen. Die hiesigen Medien meiden die Konfrontation mit unangenehmen Wahrheiten über die deutsche Gesellschaft und legen dabei zum Teil eine Ignoranz zutage, die schon an Selbstbetrug grenzt.
Die Tatsache etwa, warum eigentlich jede jüdische und israelische Einrichtung in Deutschland geschützt werden muss, wird zumeist gar nicht thematisiert. Stattdessen wird über eine Wiedergeburt des deutschen Judentums fantasiert und ständig aufgeregt davon gesprochen, wie selbstverständlich die jüdischen Gemeinden Teil der Gesellschaft wären. Dass Hitler das deutsche Judentum vernichtete und dieses darum nicht wiedergeboren werden kann, wird dabei ebenso ignoriert, wie die Tatsache, dass ein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft normalerweise auf Leibesvisitationen, Polizeischutz und ausgeklügelte Sicherheitskonzepte verzichten kann.
Ganz ähnlich, wie durch die Fixierung auf die NPD vom eigentlichen Problem einer rechtsradikalen Normalität in Teilen Deutschlands abgelenkt werden soll, soll die Lüge einer angeblichen Normalität jüdischen Lebens darüber hinwegtäuschen, dass nicht das Judentum, sondern der Antisemitismus auf dem besten Wege ist, wieder selbstverständlicher Teil der Gesellschaft zu werden.
Solange solche Tatsachen geleugnet oder verharmlost werden, können keine erfolgreichen Gegenmaßnahmen durchgeführt werden. Dabei ist es höchste Zeit dafür. Die Menschen, die sich von der liberalen Demokratie abgewandt haben, müssen zurück in die Gesellschaft geholt werden; dafür bedarf es aber mehr, als nur halbherzige Lippenbekenntnisse und geheuchelte Betroffenheit nach dem nächsten tödlichen Überfall auf einen Ausländer in Potsdam. Außerdem muss der Staat beim Versuch, den rechtsradikalen Sumpf trocken zu legen, seinen erklärten Feinden endlich demonstrieren, dass er ihnen das Leben durchaus schwer machen kann.
Die bisherigen Bemühungen, die Festigung rechtsradikaler Strukturen zu verhindern, müssen weitestgehend als gescheitert angesehen werden und die NPD darf dafür nicht als Ausrede gelten. Vielleicht sollte man auch gänzlich Abstand davon nehmen, sie verbieten zu wollen, denn von einer antisemitischen, ausländerfeindlichen und rassistischen Partei fühlen sich nur Antisemiten, Ausländerfeinde und Rassisten angesprochen. Das Problem liegt also in der Gesellschaft begründet und muss dort behoben werden. Wenn der Kampf gegen solche Weltbilder erfolgreich verläuft, wird die NPD in der Bedeutungslosigkeit versinken. Kann man auf elegantere Weise dem Rechtsradikalismus und Antisemitismus eine Abfuhr erteilen?
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Ein Verbot wäre demgegenüber nichts anderes als die Kapitulation des Staates vor der demokratiefeindlichen Grundeinstellung eines viel zu großen Teiles der Bevölkerung und außerdem das unausgesprochene Eingeständnis, dieser nichts entgegensetzen zu können.
Labels: Antisemitismus, Deutschland, Nazis, Verbote Verbote Verbote

Die Herbstkollektion für Menschen mit Migrationshintergrund ist da! Wenn die Tage kürzer und kälter werden, trägt man heute als 10 jähriger einen Pullover mit der Aufschrift: “Mohammed – Jihad“. Ich durfte gerade in Moabit so ein nettes Kleidungsstück bewundern!
Labels: Berlin, Islamismus
Eines Tages ruft Ahmadinedschad Bush an und erzählt ihm: " Hey Bush, ich hab diese Nacht einen tollen Traum gehabt!"
Fragt ihn Bush: " Achja, und was hat Du geträumt?"
Ahma: "In meinem Traum hab ich Amerika gesehen und auf jedem Haus wehte eine Fahne. Und auf jeder Fahne stand "Allah uakbar"
Daraufhin Bush zu Ahma: " Ist ja witzig. Ich hatte diese Nacht auch einen Traum. In meinem Traum hab ich den Iran gesehen und auf allen Häusern wehten auch Fahnen."
Ahma: "Und was stand auf den Fahnen??"
Bush: "Ich weiss nicht. Ich kann kein hebräisch."

In Europa gibt man sich mittlerweile soviel Mühe Minderheiten nicht zu diskriminieren. An meisten davon profitieren die, die sich an lautesten über Ausgrenzung, Pauschalverurteilung und "Islamophobie" beschweren: die Moslems. Und doch lebt der Rassismus munter weiter, er ist sogar Grundlage der EU-Außenpolitik und unausgesprochen auch Teil des Weltbildes einer großen Mehrheit seiner Bürger.
Wie sonst soll die Darstellung zum Beispiel des Nahostkonflikts erklärt werden können. Wieso wird von den primitiven edlen Palästinensern nicht nur kein irgendwie an den Menschenrechten orientiertes Verhalten erwartet, sondern im Gegenteil von ihnen das Begehen größter Grausamkeiten vorausgesetzt. Umgekehrt stellt sich die Frage, weshalb Israels Versuche, unschuldige Opfer (ein Wort, dass die Hamas für Israelis/Juden nicht kennt) unter den Palästinensern zu vermeiden, keinerlei Honorierung erfährt. Zweiteres dürfte viel mit dem zu tun haben, was sich vor allen bei den Grünen Wählern durchgesetzt hat: Antisemitismus. Ersteres eben mit dem guten alten Rassismus, den man in Europa per Gesetz verboten hat und den es darum nicht mehr gibt; gleiches gilt natürlich auch für den Antisemitismus. Die Palästinenser sind eben primitiv und man würde diesem Naturvolk unrecht tun, es für seine Taten verantwortlich zu machen. Die Ereignisse rund um das Blutbad in Beit-Hanun bestätigt dies eindrucksvoll.
Der Frieden in Nahost wäre greifbar, wenn die Palästinenser nach einer solchen Tragödie auf israelischer Seite, ebenso reagieren würden wie es im jetzigen Fall die Israelis tun. Es wird eine Untersuchung der Vorgänge geben, Olmert sprach sein Bedauern aus und die Verletzten wurden in israelischen Krankenhäusern behandelt. Wenn es einem Palästinenser aber gelingt, mit voller Absicht so viele Israelis wie möglich mit sich in den Tod zu reißen, fallen die Reaktionen in Gaza und im Westjordanland anders aus. Da werden Süßigkeiten auf der Straße verteilt, es wird gelacht und getanzt und mit etwas Glück heißt bald eine Straße nach dem neuen Märtyrer. Für Israel ist der Tod unschuldiger Palästinenser eine Tragödie, für die Palästinenser der von Israelis ein Grund zur Freude.
Darum ist das Veto der USA gegen die verlogene Verurteilung Israels im UNO-Sicherheitsrat richtig. Wieder einmal zeigt sich dabei auch, wie die grundsätzlich gute Idee UNO zu einer Farce verkommt. Diese Institution macht solange keinen Sinn, solange dort Diktatoren, antisemitische Regime und Feinde der Demokratie das sagen haben. In dem blockierten Entwurf sollte Israel „unverhältnismäßiger Einsatz von Gewalt“ vorgeworfen werden, die regierende Hamas oder die permanenten Raketenangriffe palästinensischer Terrororganisationen (u.a. die regierende Hamas) sollten in dem Schriftstück nicht vorkommen. Es wäre also eine einseitige und antiisraelische Verurteilung geworden, die Israel das Recht auf Selbstverteidigung abspricht, da nicht die Aggressoren, sondern das Opfer für die Vorgänge verantwortlich gemacht worden wäre. Und auch in diesem Zusammenhang setzt die Pressearbeit in Europa voraus, dass Palästinenser zu den primitiven Menschen gehören, die ihr Tun nur äußerst begrenz selbst verantworten können. Kaum ein Artikel machte sich die Mühe, auf die Vorgeschichte einzugehen, die erst zu dieser Tragödie führte. Beit Hanun liegt im Gazastreifen und der Grund, weshalb israelisches Militär überhaupt etwas in diesem Gebiet verloren hat, ist der permanente palästinensische Raketenbeschuss israelischer Ortschaften und Städte.
Wer wirklich fair über diese Ereignisse berichten will, muss einerseits sagen, was im Gazastreifen seit der Evakuierung der Siedler passiert ist. Die stetige Aufrüstung, der Waffenschmuggel über den Sinai, die Attacken auf Israelis. Vor allen aber muss andererseits klar gesagt werden, was nicht passiert ist. Keine Bemühungen, eine andere Infrastruktur als die des Terrors aufzubauen (drastisches Beispiel: die Gewächshäuser der Siedler, die beim Rückzug zerstört werden sollten, kauften jüdische Organisationen in den USA auf und übergaben diese den Palästinensern. Nach dem Abzug des letzten Israelis fielen die Bewohner des Gazastreifens über die Siedlungen her und zerstörten dabei auch die Gewächshäuser.), keine Friedensbemühungen und kein Versuch, den Hass auf Juden und Israel einzudämmen.
Deswegen ist die versuchte Verurteilung Israels in jeder Hinsicht eine Unterstützung des Terrors gegen dieses Land und ein Hohn für die Opfer wahllosen palästinensischen Terrors, wegen dem überhaupt erst solche Militäraktionen nötig werden.
Das Entsetzen in Israel über die unschuldigen palästinensischen Opfer zeigt nicht, wie grausam dieses Land ist, sondern im Gegenteil, welchen hohen Stellenwert dort das Leben einnimmt, egal welches. Dieser Respekt vor dem menschlichen Leben ist etwas, was den Feinden Israels völlig fremd ist. Sie sehen darin eine Schwäche und sicherlich hat Israel für diese Moral auch schon viele Opfer bringen müssen. Doch die größte Gefahr geht nicht von solchen Terroristen aus, sondern von dem heuchlerischen Verhalten der westlichen Staaten, die für sich eine hohe Ethik gratis - weil von Terror und Existenzangst noch weitgehend verschont - beanspruchen und Israels Bemühungen, so gut es geht zwischen Terroristen und Unschuldigen zu unterscheiden, nicht honorieren.
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Stück für Stück wird dabei Israel das Recht auf Selbstverteidigung abgesprochen, indem jeder Fehler als Beweis für begangene Kriegsverbrechen genutzt wird, was wiederum negativ auf die Darstellung dieses Landes im Westen zurückfällt und die Bereitschaft zur Solidarisierung verringert. Es ist kein Wunder, dass die Feinde des jüdischen Staates glauben, dass ein Sieg/die Vernichtung wieder in greifbare Nähe gerückt ist. Und diese Einschätzung beruht eben nicht nur auf fanatischen Hass und Wunschdenken, sondern wird auch durch die Distanzierungen vieler westlicher Staaten genährt, die nur darauf warten, immer wieder überzogene Kritik an Israel zu üben, ohne den ständigen Attacken Beachtung zu schenken, denen dieser kleine Staat ausgesetzt ist.
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...bei genaueren hinsehen kann man aber auch ins Grübeln kommen, ob die Entmündigung (der Rassismus) gegenüber den Palästinensern vielleicht auch nur notwendiger Bestandteil des schlecht verkleideten Antisemitismus ist, mit dem Israel zu kämpfen hat, und nur deswegen nötig, um die Schlechtigkeit dieses Landes deutlicher zu zeigen?
Auf dem Mamuck Blog ist wieder ein neues Kapitel aus dem großen Vampir-Fantasy Roman veröffentlicht worden. Hier entlang bitte!

Als die Deutschen in den dreißiger Jahren entschieden, nicht nur Nazis zu werden, sondern auch alle Juden zu ermorden, stellte sich begreiflicherweise die Frage: was machen mit dem zurückbleibenden Besitz? Unter anderen nahm man in jener Zeit jüdischen Kunstsammlern zuerst ihre Werke weg und dann ihr Leben. Bis heute hängen in vielen Museen Deutschlands und Österreichs Bilder, die auf diese Weise beschafft wurden. Dies ärgert in Deutschland eigentlich niemanden. Nun verlangen aber vermehrt die Hinterbliebene oder Nachfahren derer, die getötet wurden, die Herausgabe ihres Besitzes. Darüber wiederum ärgert man sich in Deutschland sehr wohl. Was für ein perverses Gerechtigkeitsempfinden hier vorherrscht, wenn es um geraubtes bzw. arisiertes jüdisches Eigentum geht, kann gerade sehr anschaulich in einem SPIEGEL Artikel beobachtet werden.
In New York werden momentan einige der Bilder, die nach langen Gerichtsprozessen endlich an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben wurden, versteigert. Nun steht es ja eigentlich jedem Menschen frei, seine Kunstwerke auf diese Weise zu veräußern. Doch offensichtlich sieht die Sache bei Bildern, die von den Nazis geraubt und niemals freiwillig an die Bestohlenen zurückgegeben wurden, anders aus. Empört berichtet der SPIEGEL darüber, dass Ron Lauder nicht nur die Erben einstiger Kunstsammler bei ihrem Prozess unterstütze, sondern nun auch eifrig bei den Auktionen mitmischt und Kunstwerke aufkauft. Man weiß nicht, was das schlimmere Vergehen ist. Im Artikel heißt es:
Lauders Coup hat einen schalen Beigeschmack: Wie der SPIEGEL in der aktuellen Ausgabe berichtet, hatte Lauder wesentlichen Anteil am Zustandekommen der so genannten “Washingtoner Konferenz”. In dem Abkommen hatte unter anderem die Bundesregierung 1998 zugesichert, geraubte Kunstgüter an die Nachfahren von NS-Opfern zurückzugeben. Der Verdacht, dass Lauder mit seinem Eintreten für das Wohl von NS-Opfern nicht ganz uneigennützig gehandelt hat, erhärtet sich. Sein Vorgehen hat lange niemand durchblickt: Erst sorgt er dafür, dass wertvolle Gemälde an die Erben der früheren Besitzer zurückgegeben werden, dann kauft der als obsessive Sammler bekannte Lauder die Werke selbst auf, die anders niemals auf dem Kunstmarkt zu haben gewesen wären. Zwei Beispiele: Im Juni erwarb er für 135 Millionen Dollar Klimts “Adele Bloch-Bauer I”, das durch seinen Einsatz kurz zuvor restituiert worden war, jetzt Kirchners “Berliner Straßenszene”.
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Man muss wirklich staune über Lauders Gerissenheit! Was genau er nun kritisierbares getan hat, wird zwar nicht ganz klar und die von ihm gezahlten Summen dürften durchaus angemessen gewesen sein, aber trotzdem kann und darf es schlich nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn sich da einer gleich auf zweierlei Weise gegen die deutsche Museumslandschaft vergeht. Schön auch der subtile Hinweis im Artikel darauf, wie wunderbar die Staffelübergabe zwischen Nazideutschland und der BRD in diesem Zusammenhang funktionierte: dann kauft der als obsessive Sammler bekannte Lauder die Werke selbst auf, die anders niemals auf dem Kunstmarkt zu haben gewesen wären.
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Es kann auch durchaus als Geschmacklosigkeit angesehen werden, wenn sich ein deutsches Magazin darüber beklagt, dass viele der nun wieder ent-arisierten Werke in Zukunft der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich wären, da sie nun in den Tresoren anonymer Anleger verschwinden würden. Lieber sieht man das Portrait der „Adele Bloch Bauer“ in einer Ausstellungen hängen und nimmt das damit verbundenen schreiende Unrecht in Kauf, als dass dieses schöne Bild durch die Rückgabe an die Besitzer den Blicken des Volkes entzogen würde. Die Deutschen lieben eben die Kultur und die Künste.
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Ebenfalls empört ist der SPIEGEL über die Dreistigkeit von Frau Altmann, einer eleganten älteren jüdischen New Yorkerin, die noch immer nahtlos in einen astreinen Wiener Dialekt verfallen kann, der Grund: in Hinblick auf die Versuche der österreichischen Regierung, die Bilder behalten zu können oder zumindest weiterhin zeigen zu dürfen, entgegnete sie nur: Ich verteile keine Spenden! Trotzdem kann der SPIEGEL zumindest einen Teilerfolg verbuchen:
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Wenigstens konnte das Picasso-Portrait “Angel Fernandez de Soto”, mit einem geschätzten Verkehrswert von 60 Millionen