Donnerstag, Januar 11, 2007

Gegenseitiges Interesse?



Manche Versteher des islamistischen Terrors klammern sich an jeden Strohhalm, von dem sie hoffen, er könnte ihre gestörte Sichtweise stützen. Ein oft wiedeholter Vorwurf lautet dabei, dass man sich im Westen zu wenig mit dem Islam beschäftigen würde. Die realitätsferne dieses “Arguments”, wird nur noch durch die seiner Verbreiter getoppt. In unseren Buchhandlungen stapeln sich Bücher, die uns den Islam, das Leben Mohammeds oder zumindest die Architektur großartiger Moscheen näher bringen wollen. Und auch ein Überprüfung bei Google (Seiten auf Deutsch) lässt an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig.


Judentum: 1.550.000 Treffer

Christentum: 1.830.000 Treffer

Islam: 1.950.000 Treffer


Von einem mangelnden Interesse kann also nicht die Rede sein. Umgekehrt sollte man vielleicht eher fragen, ob es für ein friedliches Miteinander das Beste ist, wenn in Geschäften in Kairo, Damaskus und Teheran so wunderbare Werke wie die Protokolle der Weisen von Zion in den Schaufenstern angepriesen werden, in staatlichen Zeitungen regelmäßig antisemitischen Karikaturen erscheinen und in den Bestsellerlisten ein Werk des Schriftstellers Adolf Hitler auftaucht? Würde es vielleicht der islamischen Welt gut tun, sich etwas (mehr) mit dem Westen, seiner Kultur und seiner Geschichte zu beschäftigen?

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3 Comments:

At 11 Januar, 2007 15:44, Anonymous Ber nie said...

Hust! Hust! Das ist eine schiefe Google-Abfrage, da die ersten beiden Begriffe deutschsprachig sind, "Islam" aber auch in anderen Sprachen verwendet wird. Besser, man sucht "christians", "jews", "muslims". Im Übrigen will ich dem Posting aber nicht widersprechen.

 
At 11 Januar, 2007 15:58, Blogger Fuchsbau said...

@ber nie

da hast du natürlich absolut recht! habs gerade geändert und nun die treffer für seiten auf deutsch eingegeben.

 
At 13 Januar, 2007 15:58, Blogger Astuga said...

Wie Navid Kermani vor längerer Zeit mal in einer Tageszeitung geschrieben hat, "Selbst die al-Azhar Universität erreicht nicht mal mehr das intellektuelle Niveau einer protestantischen Dorfpfarrei."

Und wer kann - oder aus Sicherheitsgründen muss - geht ins Ausland.

 

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