Montag, März 05, 2007

Könnte auch von einer rechtsradikalen Band sein*

Wir haben zwar fast noch jeden Krieg verlor'n
Doch zum Ordnung machen sind wir auserkor'n
Und wer nicht Cola trinkt und keine Burger frisst
ist in jedem Fall ein bloody fuckin' Terrorist

Als erste waren gleich die Indios dran
wir schickten sie zum Manitu dort kau'n sie Pemmikan
Egal ob Ku-Klux-Klan mit Texas-Hut
Wo wir auch immer sind dort wird alles gut

USA - A USA
God Bless America
USA - A USA
Bevor uns einer ruft - sind wir schon da
USA - A USA
God Bless America
USA - A USA
Bevor uns einer ruft - sind wir schon da

Wenn Scho - Banjo

In Vietnam ging's uns nicht ganz zsam
Auch aus Kuba und Korea fuhr'n wir traurig ham
Doch beim Wüstensturm und in Hiroshima
Da war eine Bombenstimmung made in USA

Es geht uns nicht um Macht und Öl und Geld
Wir wollen nur eins, das ist die ganze Welt
Dann bauen wir überall ein Disney Land
Und singen „Mickey Mouse for President“

USA - A USA
God Bless America
USA - A USA
Bevor uns einer ruft - sind wir schon da
USA - A USA
God Bless America
USA - A USA
Bevor uns einer ruft - sind wir schon da

In der guten alten Zeit der neuen Welt
da stand Onkel Tom am Baumwollfeld
Heute rappt er uns die Country-Charts kaputt
Und demnächst gehört ihm auch noch Hollywood

Darum nehmen wir ihn mit in den Irak
Und dort spielen wir gemeinsam Knüppel aus dem Sack
Wir helfen der Demokratie zum Recht
Und am besten geht das mit dem Folterknecht

USA - A USA
God Bless America
USA - A USA
Bevor uns einer ruft - sind wir schon da
USA - A USA
God Bless America
USA - A USA
Bevor uns einer ruft - sind wir schon da

(* Ist übrigens von Erste Allgemeine Verunsicherung)

Labels:

42 Comments:

At 05 März, 2007 21:13, Anonymous Sascha said...

"Bevor uns einer ruft - sind wir schon da"

Na Gott sei Dank!!!

 
At 06 März, 2007 09:53, Anonymous Anonym said...

An diesem text ist - wie üblich, wenn Fanatiker das Godwinsche Gesetz überstrapazieren (PS: Verloren!) - nichts rechtsradikales. Nicht einmal im Ansatz.

 
At 06 März, 2007 10:16, Anonymous Sascha said...

Tja anonym, du scheinst dich mit rechtsradikalen Weltbildern eben nicht besonders gut auszukennen. Ich gebe dir mal drei Stichwörter:
Neue Rechte, Ethnopluralismus, Kulturimperialismus.

 
At 06 März, 2007 12:18, Anonymous Anonym said...

Nette, Antwort, doch nicht zum Thema. Am Text ist nichts rechtsradikales, das war die Aussage, und der wurde auch bislang nichts entgegengesetzt. Ethnopluralismus ist aber ein passendes Schlüsselwort, insbesondere, weil es richtigerweise all jenen zu unterstellen ist, die "den Islam" kritisieren, ohne selbst Moslems zu sein.
Egal, Godwin's Law wieder mal, auch bei dir, sascha, du hast also per Definition verloren.

 
At 06 März, 2007 12:33, Anonymous Sascha said...

@ anonym
Äääääätsch, du hast verloren. Sprech ich hier mit jemandem aus dem Kindergarten? Man merkt, du hast das Konzept des Ethnopluralismus nicht ganz verstanden - macht aber nichts, denn das habe ich auch nicht erwartet. Geh mal googeln...

 
At 06 März, 2007 14:55, Blogger Gideon Böss said...

vor allen ist es auch interessant zu sehen, wie hier die band eav ihre eigenen vorurteile/rassismus auf die usa projezieren, um ihn dann umso energischer zu kritisieren.

"Und wer nicht Cola trinkt und keine Burger frisst
ist in jedem Fall ein bloody fuckin' Terrorist"

niemand wird gezwungen einen burger zu essen oder , ja noch nicht einmal, einen zu fressen. und das man deswegen ein fuckin`terrorist sein soll, ist wohl eher die wunschvorstellung irgendwelcher abgewrackter deppen, die seit jahren als trauriger anarchronismus über die dörfer tingeln und es nicht geschafft haben, zur rechten zeit abzutreten.

"Es geht uns nicht um Macht und Öl und Geld
Wir wollen nur eins, das ist die ganze Welt
Dann bauen wir überall ein Disney Land
Und singen „Mickey Mouse for President“"

oh gott, also wie gesagt, hier können die rechtsradikalen mitschunkeln, aber in eintracht mit den linksradikalen, den islamisten und der "friedens"bewegung. das rockt!!!

"In der guten alten Zeit der neuen Welt
da stand Onkel Tom am Baumwollfeld
Heute rappt er uns die Country-Charts kaputt
Und demnächst gehört ihm auch noch Hollywood"

wenn die rassisten von eav ein problem damit haben, dass onkel tom heute in der kulturindustrie erfolgreich ist, weiß ich nicht, was die usa dafür können.

das ist von vorne bis hinten ein konsenfähiges lied, das in keiner gut geführten cd-sammlung eines stolzen nazis oder linksradikalen fehlen sollte!

@anonym

ja, informier dich mal. an besten geht das, wenn du davor mal zum cd-player gehst, und dieses tolle lied mal ausmachst.

"weil es richtigerweise all jenen zu unterstellen ist, die "den Islam" kritisieren, ohne selbst Moslems zu sein." -->> selten was ähnlich dämliches gelesen!

 
At 06 März, 2007 16:35, Anonymous Anonym said...

Kurze Abfertigung an Gideon Böss:

Die Rassismusunterstellung verwundert, immerhin dachte ich mir bislang, dass die USA keine "Rasse" bilden.

Lustig auch, dass du "projizieren" nicht richtig schreiben kannst und im selben Text von "dämlich" redest. Zurschaustellung der Selbstironie?

"wenn die rassisten von eav ein problem damit haben, dass onkel tom heute in der kulturindustrie erfolgreich ist, weiß ich nicht, was die usa dafür können."

Auweh. Das passiert also, wenn man die eigentliche Aussage im Text nicht verstanden hat. Übrigens: Man sagt nicht "Onkel Tom" zu Afroamerikanern. Kleiner Tip zur Interpretation des EAV-Textes ;)

Und was sich für CDs in der Musiksammlung eines stolzen Nazis zu befinden haben, das überlässt du wohl besser den stolzen Nazis selbst. Es sei denn, du vertrittst hiermit ureigenste Interessen.

Zum CD-Player gehe ich nicht, dank Dir hab ich ja den Text vorgeführt bekommen, (brav!), ich hab ihn jedenfalls verstanden und gleich zweimal schmunzeln können: einmal über den Text und einmal über Dich, der Du im Geifer untergehst.

Und dass du Nazis, Linke, "Islamisten" (und wir beide wissen, du meinst Moslems, genauso wie jeder, der von "Ostküste" spricht, damit "den Juden" meint) und sogar die heterogene Friedensbewegung in einen Topf wirfst, ist nicht gerade hinderlich für einen veritablen Lachkrampf.

 
At 06 März, 2007 17:42, Blogger Gideon Böss said...

"Übrigens: Man sagt nicht "Onkel Tom" zu Afroamerikanern. Kleiner Tip zur Interpretation des EAV-Textes ;)"

warum schreibst du mir das, ich bin nicht der pressesprecher von eav.

"(und wir beide wissen, du meinst Moslems, genauso wie jeder, der von "Ostküste" spricht, damit "den Juden" meint)"

was du so sonst noch so alles weißt, will ich ehrlich gesagt gar nicht genau wisse!

 
At 06 März, 2007 17:53, Anonymous Anonym said...

Soso. Auf einmal ist das Thema nicht wichtig genug, um den sicher viel beschäftigten Herrn Böss damit zu belasten. Unabhängig davon, dass er derjenige war, der es überhaupt erst zur Sprache brachte. Einfach.

 
At 06 März, 2007 18:00, Blogger Gideon Böss said...

häh?

 
At 06 März, 2007 18:09, Anonymous Anonym said...

*seufz*

Damit meinte ich, dass du das Gespräch, nachdem offenbar wurde, dass du den Text missverstanden hast und die Satire nicht erkennen konntest, abzuwürgen probierst, indem du es an die Pressestelle der EAV zu delegieren versuchst. So macht man es sich einfach.

 
At 06 März, 2007 18:22, Blogger Gideon Böss said...

jetzt ist es also eine satire! eine satire auf was? auf antiamerikanismus?

 
At 06 März, 2007 18:25, Anonymous Anonym said...

Wohl eher auf Pauschalurteile aller Art.

 
At 06 März, 2007 18:28, Blogger Gideon Böss said...

cool, wenn du auf so eine art von satire stehst, aber es gerne noch mal ne nummer schärfer haben willst, empfehle ich dir das köstliche deutsche satiremagazin "der stürmer". ist zwar mittlerweile eingestellt worden, aber, wow, die hattens auch drauf!

 
At 06 März, 2007 18:31, Anonymous Anonym said...

Wärest du bewandt in der Medienwelt, hättest du mir den Kladderadatsch empfohlen. Aber ich räume dir das Recht ein, den Text selbst nach mehrmaligen Hinweisen mutwillig falsch zu verstehen.

 
At 06 März, 2007 18:41, Blogger Gideon Böss said...

wo genau klärt dieser text auf, wo kommt der punkt wo ich merken sollte, hey, die meinen das ja gar nicht ernst?

 
At 06 März, 2007 18:45, Anonymous Anonym said...

Könnte man u.U. dem Kontext der Bandgeschichte entnehmen, in der bereits Bombendrohungen von Neonazis eingingen und Jörg Haider eine Klage wegen "übler Nachrede" anstrengte.

 
At 06 März, 2007 18:49, Blogger Gideon Böss said...

was hat das mit diesem lied zu tun?

 
At 06 März, 2007 18:51, Anonymous Anonym said...

Was hat der Kontext mit dem Werk zu tun? Was hat der Werdegang eines Künstlers mit dem Werk zu tun?

 
At 06 März, 2007 19:24, Blogger Gideon Böss said...

das lied muss also eine satire sein, weil haider mal wegen "übler nachrede" geklagt hat?!?

 
At 06 März, 2007 19:27, Anonymous Anonym said...

Es ist naheliegend, dass eine Band, die von Rechten/Rechtsextremen angefeindet wird, solche Texte satirisch verstanden haben will, ja.

 
At 06 März, 2007 19:31, Blogger Gideon Böss said...

wenn es so naheliegend ist, dann erklär doch endlich mal, wo du in diesem text, der es schafft, so ziemlich jedes antiameirkanische klischee zu bedienen, eine satire auszumachen glaubst! dürft dann ja nicht so schwer sein!

bei so einem lied muss haider jedenfalls nicht klagen!

 
At 06 März, 2007 19:34, Anonymous Anonym said...

Ok. Ein Lied von einer Band, die seit Jahrzehnten als Klamaukband bekannt ist, das jedes nur erdenkliche antiamerikanische Klischee bedient. Das ist die Ausgangslage.
Und ich soll dir jetzt ernsthaft erklären, ob das satirisch gemeint sein könnte? Oder ob sie sich tatsächlich die Zeit der Sklaverei herbeisehnen?

Du stellst dich entweder mutwillig dumm oder du bist es.

 
At 06 März, 2007 19:39, Blogger Gideon Böss said...

ja, wenn du meinst, in diesem lied eine satire erkennen zu können, würde es mich interessieren, wie du darauf kommst! vor allen wüsst ich auch gerne, was für eine satire das sein sollte? eine auf antiamerikanismus?

(das ist übrigens die selbe frage, die ich dir schon zwölf kommentare zuvor gestellt habe, ohne das du darauf eingegangen bist!)

 
At 06 März, 2007 19:47, Anonymous Anonym said...

Ich bin darauf eingegangen, du hast es in deinem (G)eifer nur überlesen. Ausserdem verkommt das gerade zur Nachhilfe in Textinterpretation. Wenn du es allein nicht schaffst den Text zu verstehen, warum erfrechst du dich dann, ihn zu beurteilen?

 
At 07 März, 2007 14:31, Blogger Haiko Hörnig said...

@anonym: Nach deiner Logik betreibt Volker Pispers also auch Satire mit dem Ziel den Antiamerikanismus des eigenen Publikums zu entlarven oder was? Das jemand einen antiamerikanischen Text schreibt um sein antiamerikanisches Publikum zu befriedigen sollte für einen Antiamerikaner wie dich doch nicht so schwer zu verstehen sein, oder?
P.S. Onkel Tom steht sehr wohl für "den Afroamerikaner". Check mal deine Fakten und versuch etwas weniger verwirrt zu schreiben. Besser noch: schreib gar nicht mehr.

 
At 07 März, 2007 17:29, Anonymous Anonym said...

Zu Haiko:

Was Volker Pispers betreibt, interessiert mich nicht, da ich ihn noch nicht einmal kenne. Die Verbindung zu ihm ist also eher nach DEINER "Logik".
Dass ich Antiamerikaner bin, schaut nur für dich als Amerikafetischisten so aus, der in seinem religiösen Eifer Amerikanistik studiert. Haben sie dir eigentlich schon beigebracht, dass Amerika und die USA nicht dasselbe sind? Oder bist du eher zum Kaffetrinken und Freunde finden an der Uni?

Dass Onkel Tom für den Afroamerikaner steht, weiss ich, meine Aussage war auch nur, dass man so etwas nicht sagt. Soll heissen: Das gehört sich nicht. Du hattest an dieser Stele Textinterpretationsprobleme wie dein lügender Götze und Mentor Gideon Böss, das sehe ich dir nach, denn diese Probleme scheinen für die Verantwortlichen und die Claqueure dieses Geiferblogs durchaus normal zu sein.

Geh wieder Comics lesen, du schmächtige Witzfigur.

 
At 07 März, 2007 17:36, Anonymous Anonym said...

"religiösen Eifer" und "Götzendienst" schließen sich aus, du Volltrottel!

 
At 07 März, 2007 17:42, Anonymous Anonym said...

"Götzendienst" steht erstens nicht in meinem Text, und zweitens redest du lustigen Unsinn.

 
At 07 März, 2007 19:09, Anonymous Anonym said...

@ anonym

Nimm's mir nicht übel, aber ich fürchte, ein kleiner Nachhilfekurs in Textinterpretation (und by the way: Rhetorik!) würde dir ganz gut tun. Dann müsste dir nämlich endlich klar werden, dass auch bei Liedtexten die einzige empirische Basis, auf der man überhaupt argumentieren kann, eben der Text ist. Bis auf die gnadelose Dummheit, mit der Ganze konzipiert ist, gibt es keinen Anhaltspunkt dafür, dass es sich um eine Satire handelt, keine klärende Strophe am Ende, keine ironischen Schlenker, etc.

So viel zum Text, aber dir zuliebe können wir auch noch andere Fakten überprüfen, um die Ernsthaftigkeit bzw. fehlende Ernsthaftigkeit zu überprüfen: z.B. das Cover. (http://www.verunsicherung.de/diskografie/god_bless_america_single_texte.html#god_bless_america_single_0_1)
Sieht nicht gerade so aus als wollte sich hier jemand über anti-amerikanische Klischees mokieren. Dumpfe Bestätigung wäre wohl eher das Stichwort. Wenn man dann noch in Rechung stellt, dass es den Mist als Single gegeben hat, werden die Zweifel am satirischen Gehalt langsam virulent.
(http://www.amazon.de/Bless-America-Erste-Allgemeine-Verunsicherung/dp/B0002E49ZQ)
Interessant in diesem Zusammenhang vor allem die zahlreichen Hörer-Rezensionen, die den Song zwar durchweg suppi und knorke finden, aber eben als das, was er darstellt: ein Mainfest des Anti-Amerikanismus.
Am Ende noch die Musik (Es gibt ja bekanntlich die Möglichkeit bei amazon.de 30 Sekunden lang in die Songs hineinzuhören): Da fehlen alle Merkmale der Satire, mit dem der textliche Gehalt zurückgenommen werden würde. Mehr noch: es handelt sich zu allem Überfluss um Country-Musik, die ja unter Amerikahassern als Inbegriff der Kulturlosigkeit gilt.

Kurzum: Von einer Satire auf den Anti-Amerikanismus keine Spur, ergo saudumm, ergo genau das richtige für Rechtsradikale, denn: Die sind inzwischen genau da angekommen, wo die Linken schon seit einiger Zeit herumlungern – im Garten Eden der antiimperialistischen USA-Hasser. Beweis: http://www.npd.de/index.php?sek=0&pfad_id=7&cmsint_id=1&detail=102
http://www.npd.de/index.php?sek=0&pfad_id=7&cmsint_id=1&detail=146
Und auch sehr nett:
http://www.stoertebeker.net/blo/pivot/entry.php?id=1289

Und dann noch:

„Es ist naheliegend, dass eine Band, die von Rechten/Rechtsextremen angefeindet wird, solche Texte satirisch verstanden haben will, ja.“

Ach so. Und wie ist das mit Konstantin Wecker, der sich gerne damit brüstet, von Nazis angefeindet zu werden: http://www.wecker.de/cgi-bin/cgi_lieder1?id=216&ok
Bestimmt eine Satire auf den Anti-Amerikanismus!

Oder Reinhard Mey, der Nazis auch ganz böse findet und trotzdem solches krudes Zeug verbreitet: http://www.arendt-art.de/deutsch/irak/irak_kunst_kultur.htm

Das alles wären Dinge, die ich mit dir liebend gerne ausdiskutieren würde; und das, obwohl du dir hier in einer wunderbar pubertären Rüpelhaftigkeit gefällst, die du wahrscheinlich für den finalen Dampfhammer überlegener Rhetorik hältst, aber: Leider kann ich nicht mit dir reden, denn du hängst einem Denkmuster an, das eindeutig den Bodensatz jeder geistigen Bewegung darstellt:

„... und wir beide wissen, du meinst Moslems, genauso wie jeder, der von "Ostküste" spricht, damit "den Juden" meint.“
Du bist nämlich zu allem Überfluss auch noch ein Antisemit. Warum? Frag doch „den Juden.“ Wie? „Der Jude“, wird dir schon sagen. Manche wählen ihre Worte, wie andere die Knöpfe öffnen, um ihre Hose herunterzulassen.

Gruß,

Johannes

 
At 07 März, 2007 19:24, Anonymous Anonym said...

"Nimm's mir nicht übel, aber ich fürchte, ein kleiner Nachhilfekurs in Textinterpretation (und by the way: Rhetorik!) würde dir ganz gut tun. Dann müsste dir nämlich endlich klar werden, dass auch bei Liedtexten die einzige empirische Basis, auf der man überhaupt argumentieren kann, eben der Text ist."

Viel Spass bei Finnegans Wake wünsche ich dir dann.

Du verstehst die Satire also auch nicht. Zur Kenntnis genommen. Virulent werden deine Zweifel höchstwahrscheinlich nicht, und wenn doch, dann scheine ich immun dagegen.

Was Rezensenten darüber schreiben, kann ich nicht durchweg ernst nehmen, ein solcher Rezensent ist nämlich auch in Gideon Böss zu finden.

Deine "Beweise" rauchst du mal brav in der Pfeife, vielleicht idealerweise sogar als Ersatz zu dem Kraut, dass dich so paranoid und weltfremd gemacht hat. Ich lese sie nicht.

Mich einen Antisemiten zu bezeichnen, soll wohl ein Lehrstück in der Rhetorik sein, die du an mir so verzweifelt zu kritisieren suchst. Das Problem hierbei: Es relativiert dein ohnehin diskussionsuntaugliches Geschwätz endgültig, weil nun klar ist, dass auch du Textinterpretationsprobleme hast. Pardon. Das war schon eingangs klar. Als du verzweifelt probiertest, anhand von für das Thema vollkommen irrelevanten Webseiten einen Konnex zwischen dem Text der EAV und den Rechtsradikalen herzustellen.

Ein Text eines Halbstarken, durchsetzt mit billigen, wohlbekannten Keulen. Stellenweise zum Schmunzeln.

 
At 07 März, 2007 19:36, Anonymous Anonym said...

"Virulent werden deine Zweifel höchstwahrscheinlich nicht, und wenn doch, dann scheine ich immun dagegen."

Schade. Aber das mag daran liegen, dass deine Dummheit dir das Hirn genau da verbrannt hat, wo eine Ansteckung noch möglich gewesen wäre. Wahrscheinlich zu viel EVA...

Gruß,

Johannes

 
At 07 März, 2007 19:45, Anonymous Anonym said...

...und noch etwas: Es ist ja bekannt, dass die "wohlbekannten Keulen" das wohlbekannte Geschmeiß noch immer am besten treffen. Gerade der Antisemitismus hat sich die letzten tausend Jahre in seinen Grundmustern nicht großartig verändert. Und du gehörst dazu; schon die Verwendung des Wortes "Keule" zeigt, aus welchem Begriffskontor du deine Terminologie zusammenbastelst.

Gruß,

Johannes

 
At 07 März, 2007 19:55, Anonymous Anonym said...

Kann sein, dass ich zu dumm bin, um deine "profunden" Zweifel ernst zu nehmen.

Wahrscheinlicher jedoch ist, dass du ein Ideologe bist und ein Weltbild benötigst, um nicht an deiner Verwirrung verrückt zu werden. Und daher muss partitioniert werden. In Antisemit und Held. In dumm und konform zu deiner Meinung. Ich will es dir ja nicht einmal ausreden. Du weisst es ja wirklich nicht besser. Wie jeder andere, der diesen Mistblog ernst nimmt.

Nur sei mir nicht allzu böss, wenn ich kitzelig reagiere, sobald jemand von deinem geistigen Kaliber am Hosenbein zupft.

Deine Rhetorik-Kritik gibst du ausserdem wohl absichtlich der Lächerlichkeit preis, nehme ich an. Zumindest wirkt es clownesk, wenn man nach solchen grossen Tönen so unbeholfen und holprig reagiert. Aber Hauptsache, du hast überhaupt etwas geschrieben. Das ist hier sowieso die Agenda. Brav angepasst.

Und dein zweiter Kommentar ist Realsatire: Eine pars-pro-toto-Schlussfolgerung und der Versuch, billige Keulen damit rechtzufertigen, dass sie bei jenen, denen man dies angeblich zu Recht an den Kopf wirft, funktionieren.

Nein, du kannst es wirklich nicht besser.

 
At 07 März, 2007 20:11, Anonymous Anonym said...

Ich "rechtzufertige" was ich will! Aber hier muss ich die Akte leider für mich schließen. Mehr Zeit kann ich dir nicht widmen. Für alles andere ist dein Psychiater zuständig. Jetzt geh und spiel mit deinen "pars-pro-toto-Schlussfolgerung (oh man!)." Husch, husch.

einen letzten liebenswürdigen Gruß an unseren anonymen EVA-Fan,

Johannes

 
At 07 März, 2007 20:15, Anonymous Anonym said...

Wir halten fest, dass der Unterlegene entnervt aufgibt mit dem Vorwand, keine Zeit mehr zu haben.

Schichtarbeiter wahrscheinlich. Am Fliessband gedeihen Ressentiments ja besonders gut.

Deine sprachlichen Unzulänglichkeiten sehe ich dir übrigens nach. Nicht jeder liest Bücher, schon klar.

 
At 07 März, 2007 20:19, Anonymous Anonym said...

Ausserdem heisst die Band EAV und ich bin kein Fan.

Der Schichtarbeiter weiss nicht mal den Namen der Band, über die er sich so ereifert.

Aufmerksame Leser aller Kommentare dieser Seite werden feststellen, dass der Unmut der bemitleidenswerten Gestalten dieser Blogade stets auf einer einzigen Ursache fusst: der Unfähigkeit, "längere" Texte zu lesen und zu verstehen. Beim Schichtarbeiter äussert sich diese Unfähigkeit schon bei Gruppierungen von drei Buchstaben.

So jemand macht sich natürlich kaum lächerlich, wenn er andere als dumm bezeichnet ;)

 
At 08 März, 2007 00:17, Anonymous Papst Benedikt said...

Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

 
At 08 März, 2007 01:43, Blogger Haiko Hörnig said...

nichts gegen das vollkommen sinn entleerte und beleidigend dumme gebrabbel eines eav-trolls, aber wenn dieser troll dann auch noch versucht witzig und schlagfertig zu sein und mit scharfsinnigen wortspielen der marke "jetzt wird er böss" brilliert, dann wird es nicht nur unheimlich peinlich sondern auch unerträglich. bitte auf schreiben und an scheibenwischer schicken, aber wenigstens uns damit verschonen. danke, freak.

 
At 08 März, 2007 15:25, Anonymous Anonym said...

Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

 
At 09 März, 2007 18:55, Anonymous Herr Jost said...

Ich finde besagtes Stück auch nicht so gelungen (wie im übrigen auch die EAV als Gruppe), aber es gibt in diesem Stück sehr wohl allzu deutliche Hin-/Beweise, daß der hier zum tragen kommende "Antiamerikanismus" (wenn man ihn denn so nennen mag) eben nicht aus der Naziecke kommt, insbesondere durch den Hinweis auf das Vorhandensein des Ku-Klux-Klans und das völlige Fehlen jeglicher Vernichtungsfantasien.

In diesem Stück wird die USA ja gerade als faschistische Bedrohung mit den Nazis gleichgesetzt. Das ist grottendumm aber nicht rechtsradikal.

 
At 09 März, 2007 19:19, Blogger Gideon Böss said...

@Jost

ich habe auch nicht behauptet, dass die eav eine rechtsradikale band ist. ich habe geschrieben: "könnte auch von einer rechtsradikalen band sein".

das ist ja das schlimme daran, dass der antiameikanismus ein so breitgestreutes publikum anspricht. der dümmste nazi und der blödeste eav-fan, die sonst hoffentlich wenig eint, können sich darauf verständingen, dass dieses lied gut und wichtig ist.

 

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