Dienstag, April 24, 2007

Antisemitismus in Europa

Ein höchst interessanter Artikel aus der Zeit. Zunehmend erkennt man in Europa, dass Moslems drauf und dran sind, den Nazis in Sachen Judenhass den Rang abzulaufen.

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Der klassische Antisemitismus von rechts, schmuddlig und rassistisch, spielt in Europa nur noch eine untergeordnete Rolle. Bis auf einen unverbesserlichen Bodensatz sind die europäischer Gesellschaften dagegen weitgehend immun geworden. Benny Peiser, Anthropologe an der Universität Liverpool, verweist auf ein „Paradox“: durch den Holocaust, Auswanderung und die Gründung des Staates Israel gebe es in Europa eigentlich keine „jüdische Welt“ mehr, sondern nur noch vereinzelte jüdische Gemeinden. Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten in Europa an die zehn Millionen Juden. Heute beläuft sich ihre Zahl auf kaum mehr als eine Million. In Frankreich und Großbritannien sind mit rund 600.000 bzw. 250.000 die größten Gemeinden zu finden. Doch zugleich nimmt quer durch Europa ein Antisemitismus zu, der aus neuen Quellen gespeist wird. (ganzer Artikel)

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1 Comments:

At 27 April, 2007 14:45, Anonymous Robert said...

Ich finde es auch erstaunlich, wie in unserm Europa der Antisemitismus wächst, ja wachsen kann, wo es doch nur noch ganz wenige Juden hier gibt.

Andererseits gibt es viele intolerante Menschen in unseren Ländern: fanatische Muslime, Nazis, Linke, um nur einige zu nennen.
Es wäre doch viel verständlicher, gegen solche Klientel vorzugehen, als Israel in seinem Existenzkampf in die Suppe zu spucken.

Zu fragen wäre: gibt es hier auch Muslime, die sich in unsere Gesellschaft einfügen wollen und wie kann man mit ihnen zusammenarbeiten?

Außerdem wäre mehr Solidarität mit allen liberalen Demokratien in dieser Welt wünschenswert.

Um dann diesen eigentümlichen Reflex zu hinterfragen, warum man Unrecht duldet, wenn nur die Täter aus einer vermeintlich schwächeren Gruppe kommen.

Also genug Aufgaben für linke Intellektuelle.

Los geht's.

 

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