Sonntag, April 29, 2007

Darfur-Demo Berlin


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Heute fand in Berlin die Darfur-Demo statt. Es nahmen cirka 100 Personen teil. Ich schreibe an dieser Stelle keinen Beitrag, sondern gebe schlicht die drei Fragen wieder, die Hannes Stein stellte.
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1.) Wo sind die Intellektuellen?


2.) Wo ist die Linke? (war es nicht früher eine linke Tradition, gegen Rassismus und Völkermord zu sein?)


3.) Wo sind die Moslems? (die Opfer des Völkermordes sind Moslems -die Täter übrigens auch-, und trotzdem gibt es kaum Protest. Mohammed-Karikaturen empören offenbar mehr, als hundertausendfacher Mord. Merkwürdige moralische Standards.)

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4 Comments:

At 29 April, 2007 16:17, Blogger Christoph said...

Wie sich die Eindrücke gleichen...

 
At 30 April, 2007 01:23, Anonymous Anonym said...

Ja, das war eine traurige Demo..
Aber zu Steins Fragen:
1.) Es waren sicher nicht mehr Rechte als Linke auf der Demo.
2.) Ich bin froh, dass sich Stein selbst nicht mehr als Intellektuellen sieht. Das war früher wohl anders.
3.) Zu den Moslems: Extrem blöde Frage, passt zu 2.

 
At 30 April, 2007 10:17, Blogger Gideon Böss said...

@ anonym

1.) Darum ging es nicht. Es ging um die Frage, was aus der "guten alten linken Tradition" geworden ist, gegen Rassismus und Völkermord auf die Straße zu gehen. Von daher ist die Frage berechtigt: Wo bleibt die Linke?

2.) Da kennst du ihn, hoch verehrter anonym, offenbar besser als ich.

3.) Häh, "extrem blöde Frage, passt zu zwei"? Versteh ich nicht. Meinst du also, dass die Moslems wegbleiben, weil sich Hannes Stein "nicht mehr als Intellektuellen" sieht?

 
At 30 April, 2007 13:35, Anonymous Hamster said...

zu "Wo sind die Linken?":

Aus Sicht der Linken haben bestimmte Länder nicht den "Kapitalismus" erreicht und müssen erst diesen erreichen, um bekämpft werden zu können.

Ausserdem hoffen die Linken irgendwie, dass aus dem Chaos eine neue, "freiere" Gesellschaft entsteht, die mit unserer konkurriert.

Dem Iran bspw. ist der Linke darum auch nicht allzu abgeneigt, genau so möchte "man" es zwar nicht, aber vielleicht entsteht ja noch was Brauchbares, so denkt man sich.

Der Linke hat ja bspw. im Gegensatz zum Christen oder Pazifisten nichts dagegen, wenn geholzt wird. Nur wenns bestimmte Länder tun, dann sind sie zu Tränen gerührt wg. der Opfer.

(korrigierte Version ;)

 

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