Dienstag, Juli 31, 2007

Alliierter Soldatenfriedhof Kranji, Singapur am Abend und eine Moschee



Samstag, Juli 28, 2007

Gadhafi-Rente

Okay, seit wann genau ist es eigentlich so, dass man fuer Geiselnahme nicht mehr bestraft, sondern mit Geld beschenkt und reichlich gelobt wird? Darf das jetzt jeder, oder doch nur die, die sich zuvor schon als Terroristen hervorgetan haben? Mir ist es ja eigentlich egal, aber der Herr, der da in Wien jahrelang ein Maedchen in einem Keller festgehalten hatte, tut mir schon leid. Warum bekommt der nicht wenigstens posthum ein Ehrenmal? Oder anders gefragt, was hat Gadhafi, was andere Verbrecher nicht haben und waere es nicht sinnvoller, anstatt jahrzehntelang in die Rentenkasse einzuzahlen, lieber das Nachbarskind einzusperren, und dieses irgendwann fuer ein paar Millionen wieder freizulassen? Quasi als Altersvorsorge?

Sailing to Singapore

Freitag, Juli 27, 2007

Langweile fuer die Massen

Ach ja, und aus der Ferne will ich jetzt auch was zum Dalai Lama schreiben. Ich finde diese Gestalt sehr, sehr langweilig. Wenn er nicht lachen und reden koente, waere er von einem handelsueblichen Glueckskeks gar nicht mehr zu unterscheiden. In der Familie nimmt er die Position des lieben Onkels ein, der fuer jeden einen netten, wenn auch voellig nutzlosen Spruch bereit haelt, immer grinst, und auch ansonsten nicht den Eindruck macht, besonders interessant zu sein. Haette ich die Wahl zwischen einem Gespraech mit "Wir sind Papst" Ratzinger und dem Dalai Lama, ich wuerde mich sofort fuer den Katholiken entscheiden.

Simpsons und Singapur


Um Anke Engelke nicht als Marge ertragen zu muessen, bin ich weit gereist. Doch es hat sich rentiert. In einem Singapurer Kino guckten wir heute Abend den Simpsons Film. Es lohnt sich! Witzig, intelligent und kurzweilig, wie die Serie eben, nur laenger.
Ansonsten kann dieser Stadtstaat durch grandios guenstige Taxi-, und Kinoticketpreise glaenzen.

Montag, Juli 23, 2007

Wenn das der Führer wüsste!

Auf der Hauptseite von GMX steht ein Artikel mit Namen: "Ich bin noch solo..." Und was empfiehlt er denen, die solo sind, weil sie zu früh kommen? Dies:
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Sie lassen sich beschneiden [...]

Rechts wie Oskar


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Die deutsche Rechte musste lange warten, ehe ihr endlich wieder ein charismatischer Führer gesendet wurde. Nun ist er da, zwar als Chef der LINKEN, aber was stört die Verpackung, wenn der Inhalt stimmt. Oskar Lafontaine ist die klebrige Mischung aus Schönheitsköniginnen-Rhetorik, Stammtischgeschwafel und ausländerfeindlichen Milchmädchenrechnungen.
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Lange ist es her, dass Oskar zuletzt ein kluger Gedanke kam. Es war die Entscheidung, unter Schröder schon nach Wochen aus der Regierungsverantwortung zu flüchten, den SPD-Vorsitz abzugeben und sich ins Private zurückzuziehen. In eine Sphäre also, aus der heraus so wunderbar gegen "Die da oben" geschimpft werden kann, die doch eh machen was sie wollen, und von unseren Steuern leben. Die meisten Deutschen betreiben diese Form der Politikerschelte in ihren eigenen vier Wänden, im Kleintierzüchterverein oder neuerdings in Internetforen. Nicht so Oskar. Er ist hauptberuflicher "Die-da-oben"-Kritiker und begreift sich als Vorsitzender des "Volkes Stimme"-Vereins. Darum gefiel ihm die Regierungsverantwortung nicht. Und eine zeitlang schien es tatsächlich so, als sei seine Karriere beendet. Welch ein Irrtum. Der aktivste saarländische Stammtisch meldete sich lautstark zurück, und warf sich an die PDS ran.
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Jene Partei, der etwas gewährt wurde, was glücklicherweise für normale Diebe und Mörder nicht gilt: Generalamnestie via Namenswechsel. Ob die SED a.D. tatsächlich auf dem Weg dazu war, eine normale Partei auf dem Boden der liberalen Demokratie zu werden, müssen kommende Historikergenerationen klären. Fest steht nämlich, dass Oskar das Ruder herumgerissen hat, den Traum der Verstaatlichung von allem und jedem lebt, und dabei einen Freiheitsbegriff predigt, der sogar den ein oder anderen strammen DDR-Verehrer zusammen zucken lässt.

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Und auf dem Weg dahin fährt er Rekordzustimmungen ein, indem er schlicht kopiert, was bei Miss-Wahlen wunderbar funktioniert: Nette Phrasen absondern, denen niemand widerspricht. „Allen soll es gut gehen.“, „Keine Ausbeutung.“, „Weltfrieden“. Aber weil ein rinks-lechts kompatibler Demagoge sich nicht nur aufs Bauchgefühl verlassen darf, muss er auch was fürs Gemüt und die Emotionen bieten. Da kommt ihm sein Gespür für die primitivsten Instinkte ebenso zugute, wie die Skrupellosigkeit, diese hemmungslos auszunutzen.

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Auf diesem Feld wildert er aber nicht alleine. Nein, Rechtsradikale sind darauf genauso aktiv, wie religiöse Fanatiker oder sonderbare Sekten wie PETA und Scientology. Während die Verrückten von PETA aber damit beschäftigt sind, den täglichen Kochtopf-Holocaust zu kritisieren, anstatt konsequent zu sein, und diese verdorbene Welt beherzt durch einen Schuss in den eigenen schuldbeladenen Schädel zu verlassen; Scientology momentan daran arbeitet, das Image Deutschlands in der Welt aufzuwerten, indem sie aus der überschaubaren Schar an Widerstandskämpfern den einzigen aussuchte, der einigermaßen gut aussieht, um ihn zu einem Filmhelden aufzublasen; und die religiösen Fanatiker mit dem sprengen von Bussen oder der Vermischung von Wissenschaft und Aberglauben beschäftigt sind, bleiben nur noch der Oskar und die Rechtsradikalen übrig. Sie kämpfen um die ausländerfeindlichen, antisemitischen und antikapitalistischen Ressentiments, die sie – nicht zu unrecht – in den Köpfen vieler Deutscher vermuten.

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Dabei sind sie zwar Konkurrenten um denselben Markt, aber - man hält ja die deutschen Tugenden hoch - dennoch anständig. Da zollt man sich auch Respekt, wenn Respekt angebracht ist. „Lafontaine vertritt außenpolitisch lupenreine und völlig authentische NPD-Positionen“, lobt es aus der NPD. Dennoch behält sich Udo Voigt vor, die LINKE wegen Ideendiebstahl zu verklagen. „Wir sind eine Marke,“ wütet er, „unsere Wähler sind verunsichert. Hartz IV, Globalisierung, Irak, Afghanistan und Antiamerikanismus, wir hatten zu all dem klare deutsche Positionen ausgearbeitet: Alles schlecht, schlimm, jüdisch und verdorben! Und nun kommt die LINKE daher, und klaut uns unser Parteiprogramm. Wir wagen kaum noch, was über den Unrechtsstaat Israel zu sagen, denn die Kommunisten sind ja immer einen Schritt weiter. Wir kritisieren die Besatzung, die laden Hamasleute ein, wir sind für die Souveränität des Iran, die für die iranische Atombombe, wir betonen die deutsch-arabische Freundschaft, die sehen Schnittmengen zwischen Sozialismus und Scharia.“

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Oskar dürften diese Klagen allerdings kalt lassen. Er ist längst über diesen provinziellen Muff deutscher Politik hinausgewachsen, und schließt lieber – obwohl globalisierungskritisch - Freundschaften mit denen, die schon verwirklicht haben, wovon er träumt. Etwa Hugo Chavez, sozialistischer Diktator Venezuelas. Freund des Iran, Feind der Meinungsfreiheit. Hätte Oskar nicht irgendwann auf dem Weg von der Saar nach Berlin einen intellektuellen Totalschaden erlitten, und dabei nicht nur sein Vertrauen in die Demokratie verloren, sondern auch die Erinnerung daran, für was – zumindest in der Theorie – der Sozialismus einmal stand, er hätte sein Vorbild Hugo mal freundlich gefragt, ob er eigentlich weiß, dass es sozialistische Ideale sind, gegen Faschismus, Antisemitismus und Unterdrückung vorzugehen, und nicht, all dies zu zementieren. Das hätte Hugo, den Kumpel des Frauensteiniger und Schwulenhänger Ahmadinedschad, vielleicht etwas in Erklärungsnot gebracht. Aber Oskar ist über diese Art moralischer Skrupel, so wie über jede andere, längst hinweg. Die Frage bleibt, wie geht es mit diesem neuen Star am rinks-lechten Demagogenhimmel weiter. Geht der Trend zur RECHTEN? Bleibt er der LINKEN treu? Oder treibt es ihn gar in den Untergrund, um von dort aus die liberale Demokratie gewaltsam zu bekämpfen? Möglich ist alles; bis auf die letzte Option. Denn noch vor allem populistischen Geplärre, zeichnen sich Demagogen durch etwas anderes aus: Feigheit.

Sonntag, Juli 22, 2007

Atatürk würde bestimmt nicht die Islamisten wählen!

Samstag, Juli 21, 2007

Rennrad-Nazis



Auf die Enthüllungen um die Nazimitgliedschaften prominenter Deutscher im Spätwinter ihres Lebens, reagiere ich eigentlich exakt so, wie auf die immer neuen Dopingskandale im Radsport. Ich denke mir: Ja, und, wo ist jetzt die Überraschung? Natürlich gehe ich davon aus, dass Deutsche ab einem bestimmten Alter bei den Nazis waren. „Hildebrandt war kein Nazi!“, das wäre eine Schlagzeile, die mich überraschen würde. Aber so gesehen ist diese ganze Empörung und Entrüstung ein wenig peinlich. Es ist doch kein Geheimnis, die Deutschen waren Nazis, und im Radsport wird gedopt.

Donnerstag, Juli 19, 2007

Meinungsfreiheit - braucht man das?

Via AchGut lese ich von einer Umfrage des Allensbacher Institut für Demoskopie. Die Frage lautete:

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’Ich frage mich, was das für eine Freiheit sein soll, in der Millionen arbeitslos sind, immer mehr Leute von Sozialhilfe leben müssen und die Großindustrie Rekordgewinne macht. Auf so eine Freiheit kann ich verzichten’

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67% der Befragten stimmten diesem Stammtischgeschwätz, das übrigens zugleich das politische Programm von Udo Voigt und Oskar Lafontaine ist, zu. Warum so viele Deutsche damit beschäftigt sind, sich gegen die Freiheit zu wehren, indem sie ihre Stimme denen geben, die ihnen die Stimme nehmen werden, sobald sie genug Stimmen bekommen haben, ist ein irritierendes Phänomen. Wie kann es beispielsweise sein, dass nur ein paar Jahre nach dem Ende des jahrzehntelang real existierenden Massenmord im kommunistischen Osteuropa, viele Ex-DDRler ihr Gefängnis dann doch so angenehm fanden, dass sie ihre damaligen Wärter nicht fallen lassen und nun vereint mit ihnen und den Autoritätshörigen und Freiheitsfeinden des Westens eine Partei auf die Beine gestellt haben??? Eine Partei, die gleichzeitig die Rechten rechts und die Linken links überholen kann, weil diese beiden Ideologien zumeist eh auf die gleichen Ziele hinsteuern: Antikapitalismus, Antiamerikanismus Globalisierungsfeindlichkeit, Faschisten-, und Antisemitenunterstützung.

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Überhaupt verstört schon die Art der Fragestellung: „Auf so eine Freiheit kann ich verzichten.“ Es klingt, als wäre die Freiheit etwas, was dem armen Michel aufgedrängt wird. Dementsprechend kritisch geht er mit ihr um, testet sie ein bisschen, vergleicht sie mit seinen anderen Optionen – totalitärer Staat und totalitärer Staat inklusive Endlösung – und merkt dann kritisch an, dass ihn das Produkt Freiheit auf Dauer nicht überzeugen kann. Doch was für andere Freiheiten werden denn unter dem “so“ zusammengefasst? Ja offenbar nicht die Freiheit frei leben zu können.

Dienstag, Juli 17, 2007

Gillette oder bin Laden?


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Warum genau ist die EU islamophob? Vielleicht, weil am Flughafen die Durchsage lautet: „Verehrte Flugreisende, aufgrund der erhöhten EU-Sicherheitsstandards machen wir sie auf folgende Veränderungen aufmerksam…“, und nicht „Verehrte Flugreisende, da Moslems dazu neigen, sich spontan in Menschenmengen in die Luft zu sprengen und Flugzeuge in Hochhäuser zu stürzen, machen wir sie auf die darum nötig gewordenen erhöhten EU-Sicherheitsstandards aufmerksam…“
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Vielleicht ist es aber auch islamophob, wenn Politiker in Interviews konsequent vom internationalen Terrorismus reden, anstatt vom islamistischen oder gar islamischen? Vielleicht ist aber auch einfach der ganze Islamophobievorwurf bescheuert? Ich weiß es nicht genau, finde aber diese Zurückhaltung gut, ärgere mich darüber, dass dennoch einige ganz kaputte (etwa der Zentralrat der Muslime, der genauer Zentralrat der Mitglieder des Zentralrat der Muslime heißen sollte, da er abgesehen von seinen paar Mitgliedern niemanden repräsentiert) von einer Dämonisierung des Islam reden, und glaube nicht, dass man im Westen ebenso zurückhaltend wäre, wenn es sich um jüdische oder christliche Terroristen handeln würde. Soviel also zum Hass, der dem Islam hier entgegenschlägt…
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Aber wo wir schon dabei sind. Ich habe gestern am Flughafen eine Dose Rasiergel (5 Euro) abgeben müssen und weil die Sicherheitsüberprüfungen aufgrund der erhöhten EU-Sicherheitsstandards so lange dauerten, hatte ich keine Zeit mehr sie beim Check-in abzugeben. Ich hoffe doch sehr, dass bin Laden bald erwischt wird, denn irgendetwas läuft schief, wenn ich wegen so einem Penner kein Rasiergel von Frankfurt nach Berlin transportieren kann. In was für einer Welt wollen wir leben; in einer mit Gillette Fusion Power oder bin Laden? Na also!

Freitag, Juli 13, 2007

Berlin bereist Deutschland


Erst stand da nur ein kleiner hässlicher Wagen. Oben drauf ein Schild mit lachenden Clowns. Rote und gelbe Konfettischlangen. Eingerahmt von Glühbirnen. Dann kam ein grünes Kinderkarussell dazu. Später der Schießstand, die Losbude und die anderen Beweise dörflicher Spaßtristesse. Ja, und nun ist Kerwe in der Provinz. Enthemmte Männer kommen aus der Hölle, Hölle, Hölle dank Marmor, Stein und Eisen direkt zum Anton aus Tirol. Mädchen lachen ihnen zu. Es wird definitiv eine weitere Kerwekinder-Generation geben….Ach ja, und was es mit den immer gleichen fünf Jugendliche - drei Jungs und zwei Mädchen - auf sich hat, die in jedem Kaff entweder an der Bushaltestelle lehnen oder um den Brunnen sitzen, weiß ich auch noch nicht genau. Vielleicht sind es die Geister all jener Jugendlichen, die gerne aus dem Dorf rausgekommen wären, aber wegen irgendwelchen Unglücken – z.B. Nachbarstochter auf der Kerwe geschwängert – nicht raus kamen und jetzt als Bürgermeister, Vorsitzender des Sportclubs oder als beides existieren müssen.

Mittwoch, Juli 11, 2007

Faszination Wissen


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Dass ich den ein oder anderen Verehrer habe, dachte ich mir schon, aber dass ich sogar auf der Berliner Mauer verewigt wurde, ist mir neu gewesen. Es bleibt die Aufgabe für kommende Historiker-Generationen herauszufinden, welche Rolle ich beim Fall der Mauer und dem Zusammenbruch der Sowjetunion wirklich spielte. (Dank an DF)

Nächster Halt: Harvard!?!


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Und selbst wenn nicht, das Fuchsbau-Blog gratuliert dem Fuchsbau-Bruder dennoch zur bestandenen Abschlussprüfung!

Samstag, Juli 07, 2007

Eine neue Weltreligion



Die Klimahysterie scheint gerade zu bestätigen, dass Menschen offenbar auf Dauer nicht ohne einen festen Glauben leben können. Gerade im säkularen Westen bekennen sich mittlerweile Millionen zu einer neuen Religion: dem menschgemachter Klimawandel. Es ist scheinbar eine Naturreligion, denn ein Großteil der Jünger erwarten ja verängstigt und schuldbewusst, dass Mutter Natur sich wehrt. Und sie wehrt sich ja auch schon. Tsunamis, Jahrhundertfluten, Hitzerekorde, islamischer Terrorismus …obwohl, moment, dass letzte gehört ja gar nicht in die Reihe. Obwohl am islamischen Terror die Menschen ja auch Schuld sind, wenn auch nur die im Westen, die dekadenten, aber das ist ein anderes Thema. Zurück zur Klimareligion, also man kann gegen sie ja sagen was man will, aber dieser neue Gott ist nun Mal ein schrecklicher und das kommt immer gut an. Während die traditionellen Gebetsempfänger sich heutzutage rar machen - wann hat Gott sich letztmals geprügelt, wie oft zündet er noch Büsche an? -, scheint der neue Star sich um jeden einzelnen persönlich zu kümmern. Ich beispielsweise habe heute den ganzen Tag arbeiten müssen, und verließ nur einmal für eine halbe Stunde das Haus. Was macht Mutter Natur? Sie schleudert mir einen gewaltigen Regenschauer entgegen, der sich wieder verzieht, sobald ich klatschnass heimkehre. Wer das einmal erlebt hat, wer diese Macht spürte, der ist geläutert. Ich bin nun auch Teil dieser neuen Weltreligion weil ich denke, dass sie das Zeug zur neuen Nummer eins hat.

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Wir können definitiv viele, viele Juden, Christen und Moslems abwerben, ich selber wüsste schon eine ganze Reihe von Zweiflern, die nur noch einen kleinen Schubs brauchen, um von ihrem falschen Glauben abzufallen. Ein Großteil derer, die heute noch traditionelle Gotteshäuser besuchen, könnten in zwanzig Jahren (oder wie es in meiner neuen Religion ausgedrückt wird: Wenn die Weltklimatemperatur um 2 Grad Celsius gestiegen ist) in diesem neuen apokalyptischen Weltbild angekommen sein. Schon jetzt kann der menschgemachte Klimawandel auf eine beeindruckende Infrastruktur bauen. Es gibt moderne Formen des Opferkultes (Live Earth), Götzen, die in keinem Haushalt bzw. keiner Garage fehlen sollten (Autos mit Hybrid-Antrieb) und religiöse Autoritäten, die zwar nicht den Intellekt eines Kardinal Ratzingers aufweißen, dafür aber glücklicherweise auch nie Präsident der USA wurden. Ja, und so wartet die versammelte Jüngerschaft nun auf neue Zeichen von Mutter Natur, der erzürnten, und erkennt in jedem Wetterumschwung einen Gottesbeweis. Zugute kommt ihnen dabei zweierlei: 1.)Wetterumschwünge machen das Wetter aus. 2.) Religionen dürfen hemmungslos irrational sein, weswegen Punkt 1. - auf den immer verlass sein wird - gewährleistet, dass die Gottesbeweise nie ausgehen.

Freitag, Juli 06, 2007

Erst Rushdien, jetzt Deutsch, wann hören diese Demütigungen endlich auf?!?!?!

"Die Sprachkurse seien keine Schikane, um Integration zu verhindern, so Böhmer gegenüber WELT ONLINE."

Ich habe diesen Satz eben in diesem Artikel über den Integrationsgipfel gelesen. Ich habe ihn gelesen, über ihn nachgedacht, wieder gelesen und weiter nachgedacht, aber verstehen tu ich ihn trotzdem nicht. Eine Frage, die sich aus diesem Satz ableiten lässt, ist: Seit wann ist es eine Schikane für die Integration in ein Land, wenn man die dortige Sprache versteht?

Mittwoch, Juli 04, 2007