Donnerstag, Oktober 11, 2007

Der Fuchsbau geht offline...


um hier wieder online zu gehen.

Tut nicht weh, ist nur ein kurzer Klick, und schon geht es weiter wie immer.

Adios Blogspot. Hallo Wordpress!

Mittwoch, Oktober 10, 2007

Literaturnobelpreis 2007 für Nick Hornby

Morgen wird der Literaturnobelpreis vergeben und eigentlich wollte ich mich für Philip Roth aussprechen, aber dann ist mir wieder eingefallen, dass eines der unterhaltsamsten, tiefsinnigsten und tollsten Bücher, die ich kenne, ja gar nicht von ihm, sondern von Nick Hornby geschrieben wurde. Darum geht der Nobelpreis (von mir aus) also an Hornby. Gratulation!
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Lustig ist ja, dass im Hintergund Mario Barth zu sehen ist, und man nicht weiß, warum der eigentlich eingeladen war


Montag, Oktober 08, 2007

Waffen-SS bizarr! Wenn das der Führer wüsste













via

Sonntag, Oktober 07, 2007

Jesus der Tierquäler

Das sind übriges zwei Bilder aus dem Berliner Zoo. Auf Bild 1 schwimmt Knut durchs Wasser und auf Bild zwei sieht man von der gegenüberliegenden Seite die Menschenmenge, die immer noch um das Gehege herum steht und staunt und fotografiert, und nicht wissen kann, ob das nun Knut oder ein völlig anderer bald ausgewachsener Eisbär ist. Das interessanteste an dem Zoo-Besuch war aber ein Gespräch, dass ich mithören durfte.

Neben mir standen zwei ältere Frauen, und wir alle zusammen standen wiederum vor einer Felsformation, die für irgendwelche indischen Bären errichtet wurde. Und da sagt die eine, während die Bären unbeholfen über die Felsen wanken, dass ihr Tierschutz sehr wichtig sei. Ja, ja, bestätigt die andere, wir haben nur diese eine Natur. Schlecht gehen wir damit um, stellt sie noch fest. Den Menschen fehlt es einfach an der Ehrfurcht vor Gottes Schöpfung. Und da muss die andere widersprechen. Ich bedaure sehr, betont sie, ich bedaure sehr, dass Jesus, der ein so großes Vorbild für uns alle sein sollte, nichts zum Tierschutz gesagt hat. Das ist meine Hauptkritik am Neuen Testament. Der fehlende Aufruf zum Naturschutz! Ich gehe schweigend weiter.

Vielleicht hätte man erwähnen sollen, dass Jesus auch versäumt hat, vor dem Öl-Schock und der Internet-Blase zu warnen...

Die Neocons sind tot - es lebe die Neocon-Sekte


Nun hat also auch die DIE ZEIT Michael Moores neusten “Dokumentarfilm” gesehen. Und wie alle, die diesen schwergewichtigen Lügner aufgrund seiner Verdienste um den Antiamerikanismus nicht einfach fallen lassen wollen, hat auch DIE ZEIT das Problem, wie mit dem, nun ja, leicht ramponierten Helden umgegangen werden soll. Soll man ihn etwas kritisieren, oder einfach über seinen lockeren Umgang mit den Fakten hinweg sehen? Thomas Assheuer hat sich für den Weg entschieden, mit Moore Mitleid zu haben, weil er nicht zu beneiden ist, da ihm Kritiker vorwerfen, er habe der angeprangerten Wirklichkeit schnitttechnisch gerne auf die Sprünge geholfen, kräftig nachgewürzt und nachpoliert.

Ja, das haben die Kritiker ihm tatsächlich vorgeworfen, und zwar, diese Info ist nicht ganz unwichtig, zu Recht. Doch wie ging es weiter, nachdem klar wurde, dass Moore weniger Dokumentarier als Propagandist ist? Ziemlich übel, die linken Freunde wandten sich enttäuscht ab, denn sie witterten das Gift der Demagogie. Und wenn es um Demagogen geht, das weiß jeder, hört bei Linken der Spaß auf. Mögen diese nun Chavez, Lafontaine oder Livingston heißen.

Aber Assheuer weiß noch mehr, und wir bewegen uns im Übrigen noch immer im ersten Absatz seines Artikel, denn diese Vorwürfe gegen Moore seien auch ein gefundenes Fressen für die Neocons gewesen, oder genauer die Neocon-Sekte und ihre deutschen Ableger. Die hassen ihn nämlich, weil er seine Majestät beleidigt hat, seitdem sitzt Moore auf der Achse des Bösen ganz weit vorne. Mit der Majestät ist Bush gemeint, und warum eine angesehene deutsche Zeitung einen Typen für sich schreiben lässt, der sein gesamtes Wissen über die USA aus “Stupid White Men” bezieht, ist nicht so ganz klar. Hätte Joffe ihn nicht mal zur Seite nehmen könne, und ihm ein paar Infos über die Meinungsfreiheit jenseits des Atlantiks zustecken können? Vielleicht wäre Assheuer dann schon nicht mehr so beeindruckt darüber, dass da jemand keine Hemmungen hat, seine Majestät zu beleidigen.

Dann nennt er Moore auch noch einen begnadeten Polemiker, wo es das Wort Stammtischschwätzer auch getan hätte. Und damit kommt der erste Absatz endlich zu einem Ende. Es ist schon erstaunlich, wie unbekümmert manche Leute darüber hinweg gehen, dass Moores Werke Propaganda der nicht einmal raffiniertesten Sorte sind. Natürlich enthalten sie einen wahren Kern, aber den enthält die Behauptung, dass die Zuwanderer aus der Türkei für die hohe Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland verantwortlich sind, ja auch. In Ostdeutschland gibt es eine hohe Arbeitslosigkeit.

Che-Shirt
















Hier kanns bestellt werden/via

Freitag, Oktober 05, 2007

Frieden für Afghanistan - so würde es funktionieren

Vor einiger Zeit habe ich schon einmal einen ähnlichen Vorschlag gemacht, aber weil gerade wieder viel darüber getrauert wird, dass die Bundeswehr es den Taliban so schwer macht, Frauen zu Tieren zu degradieren (die Grünen lassen grüßen), hier erneut ein Kompromissvorschlag, mit dem eigentlich alle zufrieden sein sollten.


Wer es nicht erträgt, dass die Menschen in Afghanistan immer mehr in den Genuss dessen kommen, was man Menschenrechte nennt, kann doch ganz einfach mit einem Afghanen tauschen. Warum zieht der Hans Müller aus Berlin, der sich immer so fürchterlich über die Besatzung aufregt, nicht nach Kabul? Im Gegenzug übernimmt ein Kabuler Hans Müllers Wohnung in Kreuzberg. Ja, und so sollen es auch all die anderen Deutschen machen, die eine Schwäche für grausame Terroristen mit Koran in der Hand haben. Alle würden davon profitieren.

Wer sich bisher nur leise darüber ärgern konnte, wie die Bundeswehr den Wiederabbau des Landes behindert, könnte nun aktiv seinen Beitrag leisten, indem er eigenhändig Schulen oder Kinos anzündet. Und die Afghanen, die dann zu Millionen in Deutschland leben würden, fänden es spannend, eine eigenen Meinung haben zu dürfen, frei zu sein, und die Auslandseinsätze der Bundeswehr kritisieren zu können. Die Bundeswehr wiederum würde dann natürlich aus Afghanistan abziehen; nach einer Feierstunde, in der das Land an die Taliban übergeben wird. Und die dürften ab dann wieder ungestört machen, was Taliban eben machen, wenn sie ungestört sind: foltern, töten, vergewaltigen.

Herrschen würden sie dann allerdings über ein paar Millionen Deutsche, die die Taliban eh nie so schlimm fanden wie die Vorstellung, dass in Afghanistan mal ein Christopher-Street Day stattfindet, Konzerte gegeben werden, und Frauen das Wort “Nein” benutzen dürfen.

Es wären die “Das geht uns alles nichts an”-Deutschen, die es treffen würde, und genauso wäre es auch. Es ginge uns tatsächlich nichts mehr an, denn wer da unter diesen Mördern leiden müsste, würde das freiwillig machen. Und das wäre der Unterschied zwischen den Neu-Afghanen und den Alt-Afghanen bzw. Neu-Deutschen.

Na wie wärs, ihr Gegner des Afghanistaneinsatzes, Koffer schon gepackt? Die Taliban würden sich freuen, und alle wären zufrieden. Tut es meinetwegen für den Frieden, nur tut es!

Der Stalker - mal wieder

Kann das Gesetz zum Schutz vor Stalkern eigentlich auch auf ganze Staaten erweitert werden? Wäre überfällig.

Lord Gloom und andere geniale Geschichten!












Und hier gibt es noch viel mehr davon!

Mittwoch, Oktober 03, 2007

Ein Sarotti Mohr in der Vorstadt.

RTL II bringt ein neues Format raus. Klischee-Punks, Klischee-Schwarze, Klischee-Palis und andere "Randgruppen" sollen in einer Serie versuchen, einen deutschen Gartenzwerg-Spießer zu überzeugen, dass er sie trotzt ihrer Klischee-Mentalität als Nachbarn akzeptiert. Da rufen jetzt viele "Rassismus", nur weil der Schwarze halt gerne und ausdauernd trommelt, und sich zwei Frauen hält und vielleicht ein wenig naiv und infantil ist.
Spiegel Online ist über diese TV-Idee empört, und lässt einen Schauspieler sagen:

Wie Recht hat doch der Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss, der im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE gestern forderte: "Die Entwickler der Sendung sollten dazu verdonnert werden, ihre eigene Sendung einen Nachmittag lang auf einem Zeltplatz in Mecklenburg-Vorpommern zu gucken - um zu begreifen, was für Reaktionen sie hervorruft."

Und da muss jetzt doch die Frage erlaubt sein, was da eigentlich für rassistische Vorurteile über die Zeltplätze in Mecklenburg-Vorpommern kursieren. Sowohl bei SPON, als auch bei Sanoussi-Bliss. Erschreckend...

Dienstag, Oktober 02, 2007

Deutsche Tornados raus aus Afghanistan!

Wenn ein Psychopath erklärt, dass er eine Waffe bauen will, um dich zu töten, sollte man verhindern, dass der Psychopath eine Waffe baut, mit der er dich tötet. Da spielt es dann auch kein Rolle, ob der Ahmadinedschad oder Werne Müller heißt.

Es wird viel darüber diskutiert, wie mit Irans Atomwaffenplänen umgegangen werden soll. Ist ein Eingreifen richtig, ist es nötig und ist es möglich. Einig sind sich eigentlich alle darin, dass die Mullah-Terroristen mal besser keine Atombomben besitzen sollten. Umso überraschender ist darum die Uneinigkeit darüber, wie man es verhindern soll. Alle Gespräche, Verhandlungen und Konferenzen haben bisher nichts gebracht, außer dem Iran Zeit zu verschaffen, weiter an der Bombe zu arbeiten. Darum wagte es jetzt der französische Außenminister zu erwähnen, dass man einen Angriff nicht kategorisch ausschließen sollte. Dabei nahm er sogar das böse Wort “Krieg“ in den Mund. Und das war ein Fehler, denn in Europa hat man ein Problem mit dem Krieg, aber nur mit dem Wort, nicht mit Krieg an sich. Denn den Krieg, den die Mullahs gegen Frauen, Homosexuelle, Bahai, und alle anderen führen, die sie für lebensunwertes Leben halten, interessiert dann doch weniger als die Ergebnisse des vorletzten Bundesligaspieltages. Das sind ja die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates. Und das ist auch das ganze Dilemma. Souveränität sticht Menschenrechte aus. So denken die allermeisten Deutschen, und so lassen sie mit dem besten Gewissen die Menschen im Stich, die vom souveränen Iran verfolgt und ermordet werden (und sie würden auch lieber heut als morgen die Afghanen im Stich lassen).

Ein Argument derer, die einen Militärschlag ablehnen, der die Teheraner Endlösung II–Party verhindern würde, lautet, dass die Machthaber zwar Verbrecher sind, aber doch an ihrem Leben hängen. Dass sie den Luxus lieben, und es sich gut gehen lassen. Also, zum einen ist das nichts weiter als eine Unterstellung, solange auf YouTube kein Video von Ahmadinedschad erschienen ist, in dem er besoffen mit einer israelischen Pornodarstellerin tanzt, und zum anderen würde das eine das andere nicht ausschließen. Es ist keine entweder - oder Entscheidung, sondern eine sowohl - als auch. Hitler hätte ja auch gerne sowohl seine Ziele erreicht, als auch weitergelebt, Stalin übrigens auch. Das gleiche gilt für Saddam. Nein, Ahmadinedschad wird sich nicht ändern, wenn es nach ihm geht, wird alles so kommen, wie er es immer wieder ankündigt. Man muss also verhindern, dass sich seine atomaren Träume verwirklichen. Und sollte das nur auf militärischem Wege möglich sein, muss das Motto lauten: Deutsche Tornados raus aus Afghanistan, und rein in den Iran.

Damit wäre sogar eine Forderung der Grünen erfüllt.