Dienstag, Oktober 02, 2007

Deutsche Tornados raus aus Afghanistan!

Wenn ein Psychopath erklärt, dass er eine Waffe bauen will, um dich zu töten, sollte man verhindern, dass der Psychopath eine Waffe baut, mit der er dich tötet. Da spielt es dann auch kein Rolle, ob der Ahmadinedschad oder Werne Müller heißt.

Es wird viel darüber diskutiert, wie mit Irans Atomwaffenplänen umgegangen werden soll. Ist ein Eingreifen richtig, ist es nötig und ist es möglich. Einig sind sich eigentlich alle darin, dass die Mullah-Terroristen mal besser keine Atombomben besitzen sollten. Umso überraschender ist darum die Uneinigkeit darüber, wie man es verhindern soll. Alle Gespräche, Verhandlungen und Konferenzen haben bisher nichts gebracht, außer dem Iran Zeit zu verschaffen, weiter an der Bombe zu arbeiten. Darum wagte es jetzt der französische Außenminister zu erwähnen, dass man einen Angriff nicht kategorisch ausschließen sollte. Dabei nahm er sogar das böse Wort “Krieg“ in den Mund. Und das war ein Fehler, denn in Europa hat man ein Problem mit dem Krieg, aber nur mit dem Wort, nicht mit Krieg an sich. Denn den Krieg, den die Mullahs gegen Frauen, Homosexuelle, Bahai, und alle anderen führen, die sie für lebensunwertes Leben halten, interessiert dann doch weniger als die Ergebnisse des vorletzten Bundesligaspieltages. Das sind ja die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates. Und das ist auch das ganze Dilemma. Souveränität sticht Menschenrechte aus. So denken die allermeisten Deutschen, und so lassen sie mit dem besten Gewissen die Menschen im Stich, die vom souveränen Iran verfolgt und ermordet werden (und sie würden auch lieber heut als morgen die Afghanen im Stich lassen).

Ein Argument derer, die einen Militärschlag ablehnen, der die Teheraner Endlösung II–Party verhindern würde, lautet, dass die Machthaber zwar Verbrecher sind, aber doch an ihrem Leben hängen. Dass sie den Luxus lieben, und es sich gut gehen lassen. Also, zum einen ist das nichts weiter als eine Unterstellung, solange auf YouTube kein Video von Ahmadinedschad erschienen ist, in dem er besoffen mit einer israelischen Pornodarstellerin tanzt, und zum anderen würde das eine das andere nicht ausschließen. Es ist keine entweder - oder Entscheidung, sondern eine sowohl - als auch. Hitler hätte ja auch gerne sowohl seine Ziele erreicht, als auch weitergelebt, Stalin übrigens auch. Das gleiche gilt für Saddam. Nein, Ahmadinedschad wird sich nicht ändern, wenn es nach ihm geht, wird alles so kommen, wie er es immer wieder ankündigt. Man muss also verhindern, dass sich seine atomaren Träume verwirklichen. Und sollte das nur auf militärischem Wege möglich sein, muss das Motto lauten: Deutsche Tornados raus aus Afghanistan, und rein in den Iran.

Damit wäre sogar eine Forderung der Grünen erfüllt.