Freitag, Oktober 05, 2007

Frieden für Afghanistan - so würde es funktionieren

Vor einiger Zeit habe ich schon einmal einen ähnlichen Vorschlag gemacht, aber weil gerade wieder viel darüber getrauert wird, dass die Bundeswehr es den Taliban so schwer macht, Frauen zu Tieren zu degradieren (die Grünen lassen grüßen), hier erneut ein Kompromissvorschlag, mit dem eigentlich alle zufrieden sein sollten.


Wer es nicht erträgt, dass die Menschen in Afghanistan immer mehr in den Genuss dessen kommen, was man Menschenrechte nennt, kann doch ganz einfach mit einem Afghanen tauschen. Warum zieht der Hans Müller aus Berlin, der sich immer so fürchterlich über die Besatzung aufregt, nicht nach Kabul? Im Gegenzug übernimmt ein Kabuler Hans Müllers Wohnung in Kreuzberg. Ja, und so sollen es auch all die anderen Deutschen machen, die eine Schwäche für grausame Terroristen mit Koran in der Hand haben. Alle würden davon profitieren.

Wer sich bisher nur leise darüber ärgern konnte, wie die Bundeswehr den Wiederabbau des Landes behindert, könnte nun aktiv seinen Beitrag leisten, indem er eigenhändig Schulen oder Kinos anzündet. Und die Afghanen, die dann zu Millionen in Deutschland leben würden, fänden es spannend, eine eigenen Meinung haben zu dürfen, frei zu sein, und die Auslandseinsätze der Bundeswehr kritisieren zu können. Die Bundeswehr wiederum würde dann natürlich aus Afghanistan abziehen; nach einer Feierstunde, in der das Land an die Taliban übergeben wird. Und die dürften ab dann wieder ungestört machen, was Taliban eben machen, wenn sie ungestört sind: foltern, töten, vergewaltigen.

Herrschen würden sie dann allerdings über ein paar Millionen Deutsche, die die Taliban eh nie so schlimm fanden wie die Vorstellung, dass in Afghanistan mal ein Christopher-Street Day stattfindet, Konzerte gegeben werden, und Frauen das Wort “Nein” benutzen dürfen.

Es wären die “Das geht uns alles nichts an”-Deutschen, die es treffen würde, und genauso wäre es auch. Es ginge uns tatsächlich nichts mehr an, denn wer da unter diesen Mördern leiden müsste, würde das freiwillig machen. Und das wäre der Unterschied zwischen den Neu-Afghanen und den Alt-Afghanen bzw. Neu-Deutschen.

Na wie wärs, ihr Gegner des Afghanistaneinsatzes, Koffer schon gepackt? Die Taliban würden sich freuen, und alle wären zufrieden. Tut es meinetwegen für den Frieden, nur tut es!